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  • 08 Sep 20:30
    Wiener Festwochen

    Halle G

    Wiener Festwochen

    24 BILDER PRO SEKUNDE
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    Boris Nikitin, Kukuruz Quartett

    So wie Versuch über das Sterben fußt auch die neue Arbeit 24 Bilder pro Sekunde auf Boris Nikitins Nachdenken über Verwundbarkeit nicht als Mangel, sondern als Fähigkeit. Diesmal tauscht er die Worte gegen Musik und Tanz ein. Wenn sich Körper der Kontrolle entziehen, wird Bewegung zufällig. Gesten, die nichts bedeuten, Zucken, das nichts repräsentiert. Ein Widerstand gegen die Denkmaschine Mensch. Sechs Tänzer*innen unterschiedlicher Herkunft und körperlicher Disposition vollziehen einen unmerklichen Übergang von Alltagsgesten hin zur Abstraktion. Das renommierte Kukuruz Quartett strukturiert den Raum unter anderem mit Julius Eastmans Gay Guerilla für vier Klaviere, einer weniger bekannten, aber wichtigen Komposition des 20. Jahrhunderts. Die feinen Verästelungen und treibenden musikalischen Flächen drängen in den Vordergrund und liefern den Impuls für die Bewegungen der Tänzer*innen. Die Überblendung von Videoprojektionen verweist ins Geisterhafte. Ein Crescendo der Verausgabung.


    Tickets: www.festwochen.at

  • 09 Sep 20:30
    Wiener Festwochen

    Halle G

    Wiener Festwochen

    24 BILDER PRO SEKUNDE
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    Boris Nikitin, Kukuruz Quartett

    So wie Versuch über das Sterben fußt auch die neue Arbeit 24 Bilder pro Sekunde auf Boris Nikitins Nachdenken über Verwundbarkeit nicht als Mangel, sondern als Fähigkeit. Diesmal tauscht er die Worte gegen Musik und Tanz ein. Wenn sich Körper der Kontrolle entziehen, wird Bewegung zufällig. Gesten, die nichts bedeuten, Zucken, das nichts repräsentiert. Ein Widerstand gegen die Denkmaschine Mensch. Sechs Tänzer*innen unterschiedlicher Herkunft und körperlicher Disposition vollziehen einen unmerklichen Übergang von Alltagsgesten hin zur Abstraktion. Das renommierte Kukuruz Quartett strukturiert den Raum unter anderem mit Julius Eastmans Gay Guerilla für vier Klaviere, einer weniger bekannten, aber wichtigen Komposition des 20. Jahrhunderts. Die feinen Verästelungen und treibenden musikalischen Flächen drängen in den Vordergrund und liefern den Impuls für die Bewegungen der Tänzer*innen. Die Überblendung von Videoprojektionen verweist ins Geisterhafte. Ein Crescendo der Verausgabung.


    Tickets: www.festwochen.at

  • 10 Sep 20:30
    Wiener Festwochen

    Halle G

    Wiener Festwochen

    VERSUCH ÜBER DAS STERBEN
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    Boris Nikitin

    „Wo man sich ängstigt, ziehen sich die Körper zurück und es herrscht Stille.“ Autor, Regisseur und Kurator Boris Nikitin präsentiert auf Einladung der Wiener Festwochen in diesem Jahr gleich zwei Stücke. Beide basieren auf einem einschneidenden persönlichen Erlebnis: Nikitins Vater starb 2016 an der neurologischen Erkrankung ALS. Dem Solo Versuch über das Sterben liegt eine minimale theatrale Anordnung zugrunde. Ein zärtlicher Umgang mit Sprache verbindet Biografie mit Fiktion, Erlebtes mit Reflexion. Die bescheidene und nachdrückliche Intimität dieses Theaterabends berührt. Nikitin lässt das Publikum teilhaben an einem Nachdenken. Sein eigenes Coming-out reflektiert er in Analogie zum Bekenntnis seines Vaters, nicht mehr leben zu wollen. Zwei Zeugnisse, die Verwundbarkeit öffentlich machen, die „Vulner-ability“ als revolutionäre Fähigkeit entfalten. „Es ist ein Schritt ins Leere. Plötzlich wird etwas möglich.“


    Tickets: www.festwochen.at

  • 13 Sep 20:00
    Wiener Festwochen

    Halle E

    Wiener Festwochen

    OOZING EARTH / GRAVETEMPLE
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    Bernhard Gander, Ensemble Modern / Oren Ambarchi, Attila Csihar, Stephen O’Malley

    Mit dröhnenden Klängen und stampfenden Rhythmen eröffnet Oozing Earth, das jüngste Ensemblewerk des anerkannten österreichischen Komponisten Bernhard Gander, den späten Konzertabend. In seinem Stück setzt sich Gander mit den elementaren Urkräften und dem Kampf des Menschen gegen die Natur auseinander. Schon der Titel weckt Bilder eines gequälten, blutenden, zu Tode geschundenen Planeten, der sich ein letztes Mal aufbäumt. Für diesen ultimativen Abgesang kombiniert Gander das Ensemble Modern mit zwei virtuosen Musikern und Stars der Metal-Szene: Flo Mounier, Extrem-Drummer der Band Cryptopsy, und Attila Csihar, Sänger der Kult-Band Mayhem und Kollaborateur von Sunn O))). Mit der Übergabe der Bühne an die Avantgarde Metalgroup Gravetemple geht die Reise ans Ende der Nacht weiter. Gemeinsam mit Stephen O’Malley, dem Komponisten und Multiinstrumentalisten Oren Ambarchi und Attila Csihars beeindruckender Stimmgewalt wird Gravetemple für ein düster-packendes Konzertereignis mit Drone-Metal-Musik für Verstärker, E-Gitarre und Stimme sorgen. Die ungebändigten musikalischen Kräfte halten in ihrer Verbindung aus Neuer Musik und Metal-Sounds ein zutiefst körperliches Erlebnis für Leib und Seele bereit.


    Tickets: www.festwochen.at

  • 19 Sep 20:30
    Wiener Festwochen

    Halle G

    Wiener Festwochen

    OCCAM OCEAN II / CHRY-PTUS
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    Éliane Radigue, ONCEIM / Éliane Radigue, François J. Bonnet

    Tief wie der Ozean und still wie die See, mit einer geradezu majestätischen Ruhe nehmen sich Éliane Radigues Kompositionen Zeit, um sich langsam und bestimmt im Raum zu entfalten. Ihre Musik ist eine Einladung, sich in faszinierenden Klängen und Details wie in Strömungen und Wellen der hohen See zu verlieren. Radigue begann ihre Laufbahn in den 1950er-Jahren in Paris. Über viele Jahre hinweg arbeitete sie ausschließlich mit elektronischen Instrumenten und gestaltete eine gänzlich eigene musikalische Formensprache. Als wichtige Vorläuferin einer gesamten Generation elektronischer Musiker*innen hat sie so manche ästhetische Entwicklung Jahrzehnte vorweggenommen. Seit etwa 15 Jahren entwickelt sie ihre Musik jedoch nur mehr gemeinsam mit akustischen Instrumentalist*innen. Occam Ocean II, ihr neuestes Werk, ist in einer zweijährigen Zusammenarbeit mit dem Ensemble ONCEIM entstanden. Dieser umfassenden Komposition für 28 Musiker*innen stellen die Festwochen mit Chry-ptus (1971) eine der frühesten Arbeiten von Radigue gegenüber. Eine faszinierende Synthesizer-Komposition, vorgetragen vom französischen Musiker und Direktor des INA GRM Instituts François J. Bonnet.

    Mit freundlicher Unterstützung

    durch das Institut français d'Autriche-Vienne


    Tickets: www.festwochen.at