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  • 18 Sep 19:00
    Ho Rui An

    Halle G

    Ho Rui An

    The Economy Enters the People
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    Ho Rui Ans Lectureperformance The Economy Enters the People (2021) wirft einen genaueren Blick auf die Beziehungen zwischen Singapur und China, seit China versucht, die Marktwirtschaft an seinen Parteistaatsapparat anzupassen.

    Seit den späten 1970er-Jahren entsandte die chinesische Regierung Tausende von Staatsbediensteten nach Singapur, um dessen Wirtschafts- und Sozialpolitik zu studieren. In einer Zeit, in der „die Wirtschaft“ den Klassenkampf als wichtigsten Bereich des Regierungshandelns ablöste, übte der Stadtstaat so einen entscheidenden Einfluss auf die politischen Vorstellungen einer ganzen Generation chinesischer Führungskräfte aus. The Economy Enters the People betrachtet die Geschichte der Begegnungen zwischen den beiden Ländern – die durch die postsozialistische Wende zur Marktwirtschaft in Gang kam – vor dem Hintergrund der aktuellen Krise des Spätkapitalismus, in der sich sowohl China als auch Singapur als wichtige Bezugspunkte für Untersuchungen erwiesen haben.

    Ein Schwerpunkt der Lectureperformance ist das Thema Korruption. Während das globale Kapital von Korruption spricht, um den sogenannten chinesischen Kapitalismus vom marktwirtschaftlichen Kapitalismus westlicher Prägung zu unterscheiden, verwendet „die Bevölkerung“ – das Kollektivsubjekt, das an die Stelle der Arbeiter*innenschaft getreten ist – diesen Begriff, um das derzeitige dysfunktionale kapitalistische System in seiner Gesamtheit zu charakterisieren.

    In beiden Fällen besteht jedoch die Vorstellung von einem Kapitalismus, der „funktioniert“, weil er frei von Korruption ist. Ist die Klassenpolitik so vollständig überholt, dass die Bevölkerung bestenfalls Regierungen austauschen und Konzernen ihre Gunst entziehen, niemals jedoch den Kapitalismus als solchen abschaffen kann? Ohne vorzugeben, die Antwort bereits zu kennen, verdeutlicht The Economy Enters the People, dass diese Frage zu wichtig ist, um sie den Technokrat*innen zu überlassen.

    Der Eintritt ist frei, wir bitten um Anmeldung: besucherservice@kunsthallewien.at

    Eine gemeinsame Auftragsarbeit für Asia Culture Center (Gwangju) und Singapore Art Museum

    Eine Koproduktion von Bangkok CityCity GalleryHaus der Kulturen der Welt (Berlin) und Kunsthalle Wien

  • 21 Sep 20:00
    Wiener Festwochen

    Halle G

    Wiener Festwochen

    Lieder ohne Worte
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    Ein Autowrack. Aus seinem Radio erklingen romantische Träume von Felix Mendelssohn Bartholdy. Zwischen 1829 und 1845 komponiert, umfasst die Sammlung Lieder ohne Worte insgesamt 48 lyrische Klavierstücke. In der Gegenüberstellung mit einer noch rauchenden Blech-Katastrophe werden die von einem elektrischen Kammermusik-Trio instrumentierten und erweiterten Melodien zum Ausgangspunkt für die neue Musiktheater-Entwicklung des Schweizer Regisseurs und Bühnenbildners Thom Luz. Atmosphärisch dicht, zoomt Lieder ohne Worte ins Vakuum des Schocks hinein. Gemeinsam mit den drei Musiker*innen versuchen zwei Überlebende den Unfall zu rekonstruieren: Wie haben wir uns gegen die Wand gefahren? Existieren wir noch? Und was nun? Wo die Worte nicht hinreichen, formieren sich auch die Töne neu.
    Im Zusammenspiel von katastrophischen Vorgängen und behaglichen Atmosphären entstehen Bilder einer dem Verlauf der Zeit entrückten Endstimmung oder eines Neuanfangs. Ein filigranes, minutiös durchdachtes Gesamtkunstwerk.

    Publikumsgespräch

    22. September, im Anschluss an die Vorstellung

    Weinverkostung

    Tauchen Sie vor der Vorstellung von Lieder ohne Worte am 23. September im MuseumsQuartier im Portikus in die Welt der naturnahen Weine ein. Die Weinverkostung wird geführt von einem Sommelier von WEIN & CO.

    Beginn: 18.30 Uhr
    Kombi-Karte (inkl. 28 Euro Weinverkostung) telefonisch mit Kreditkarte und im Webshop erhältlich, beschränkte Teilnehmer*innenzahl.



    Tickets: www.oeticket.com

  • 22 Sep 20:00
    Wiener Festwochen

    Halle G

    Wiener Festwochen

    Lieder ohne Worte
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    Ein Autowrack. Aus seinem Radio erklingen romantische Träume von Felix Mendelssohn Bartholdy. Zwischen 1829 und 1845 komponiert, umfasst die Sammlung Lieder ohne Worte insgesamt 48 lyrische Klavierstücke. In der Gegenüberstellung mit einer noch rauchenden Blech-Katastrophe werden die von einem elektrischen Kammermusik-Trio instrumentierten und erweiterten Melodien zum Ausgangspunkt für die neue Musiktheater-Entwicklung des Schweizer Regisseurs und Bühnenbildners Thom Luz. Atmosphärisch dicht, zoomt Lieder ohne Worte ins Vakuum des Schocks hinein. Gemeinsam mit den drei Musiker*innen versuchen zwei Überlebende den Unfall zu rekonstruieren: Wie haben wir uns gegen die Wand gefahren? Existieren wir noch? Und was nun? Wo die Worte nicht hinreichen, formieren sich auch die Töne neu.
    Im Zusammenspiel von katastrophischen Vorgängen und behaglichen Atmosphären entstehen Bilder einer dem Verlauf der Zeit entrückten Endstimmung oder eines Neuanfangs. Ein filigranes, minutiös durchdachtes Gesamtkunstwerk.

    Publikumsgespräch

    22. September, im Anschluss an die Vorstellung

    Weinverkostung

    Tauchen Sie vor der Vorstellung von Lieder ohne Worte am 23. September im MuseumsQuartier im Portikus in die Welt der naturnahen Weine ein. Die Weinverkostung wird geführt von einem Sommelier von WEIN & CO.

    Beginn: 18.30 Uhr
    Kombi-Karte (inkl. 28 Euro Weinverkostung) telefonisch mit Kreditkarte und im Webshop erhältlich, beschränkte Teilnehmer*innenzahl.



    Tickets: www.oeticket.com

  • 23 Sep 20:00
    Wiener Festwochen

    Halle G

    Wiener Festwochen

    Lieder ohne Worte
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    Ein Autowrack. Aus seinem Radio erklingen romantische Träume von Felix Mendelssohn Bartholdy. Zwischen 1829 und 1845 komponiert, umfasst die Sammlung Lieder ohne Worte insgesamt 48 lyrische Klavierstücke. In der Gegenüberstellung mit einer noch rauchenden Blech-Katastrophe werden die von einem elektrischen Kammermusik-Trio instrumentierten und erweiterten Melodien zum Ausgangspunkt für die neue Musiktheater-Entwicklung des Schweizer Regisseurs und Bühnenbildners Thom Luz. Atmosphärisch dicht, zoomt Lieder ohne Worte ins Vakuum des Schocks hinein. Gemeinsam mit den drei Musiker*innen versuchen zwei Überlebende den Unfall zu rekonstruieren: Wie haben wir uns gegen die Wand gefahren? Existieren wir noch? Und was nun? Wo die Worte nicht hinreichen, formieren sich auch die Töne neu.
    Im Zusammenspiel von katastrophischen Vorgängen und behaglichen Atmosphären entstehen Bilder einer dem Verlauf der Zeit entrückten Endstimmung oder eines Neuanfangs. Ein filigranes, minutiös durchdachtes Gesamtkunstwerk.

    Publikumsgespräch

    22. September, im Anschluss an die Vorstellung

    Weinverkostung

    Tauchen Sie vor der Vorstellung von Lieder ohne Worte am 23. September im MuseumsQuartier im Portikus in die Welt der naturnahen Weine ein. Die Weinverkostung wird geführt von einem Sommelier von WEIN & CO.

    Beginn: 18.30 Uhr
    Kombi-Karte (inkl. 28 Euro Weinverkostung) telefonisch mit Kreditkarte und im Webshop erhältlich, beschränkte Teilnehmer*innenzahl.



    Tickets: www.oeticket.com

  • 07 Oct 19:00
    Neue Oper Wien

    Halle E

    Neue Oper Wien

    Death in Venice
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    Death in Venice
    Oper in zwei Akten von Benjamin Britten, op. 88

    Libretto von Myfanwy Piper
    Nach der Novelle von Thomas Mann

    In englischer Sprache mit deutschen Untertiteln
    Geplantes Gastspiel in Bozen/Trient

    Eine Künstlerpersönlichkeit, die hin und her gerissen ist zwischen dem Apollinischen und
    Dionysischen, steht im Zentrum der theatralischen Auseinandersetzung.

    Der alternde Schriftsteller Gustav von Aschenbach begibt sich auf eine (imaginäre) Reise nach
    Venedig, um einer Schaffenskrise zu entkommen. Auf der Sinnsuche begegnet er einer Gestalt,
    von deren Schönheit Aschenbach gefesselt ist. Als Moral seine zunehmende Besessenheit ablöst,
    ist es bereits zu spät: alles fällt wie ein Kartenhaus in sich zusammen.

    „Death in Venice“ ist Benjamin Brittens letzte Oper. Komponierend versuchte er, dem Tod zu
    entrinnen, den er bereits kommen sah. Mit der Ausrede, zuerst seine Oper zu Ende bringen zu
    müssen, schob er eine unbedingt notwendige Herzoperation immer weiter hinaus.

    Brittens Oper ist in 17 Szenen durchkomponiert, welche sich musikalisch durch eine komplex
    gearbeitete Motivik auszeichnet. Die Handlung wird immer wieder von Secco-Rezitativen
    Aschenbachs unterbrochen, die Gestalt Tadzio manifestiert sich als stumme Tänzerrolle. Das
    Libretto in englischer Sprache, basierend auf Thomas Manns Novelle Tod in Venedig, stammt von
    Myfanwy Piper.

    Mitwirkende
    Musikalische Leitung Walter Kobéra
    Inszenierung Christoph Zauner
    Bühne & Kostüm Christof Cremer
    Lichtdesign Norbert Chmel
    Choreinstudierung Bernhard Jaretz

    Gustav von Aschenbach Alexander Kaimbacher
    The Traveller Andreas Jankowitsch
    The Voice of Apollo Ray Chenez
    Solisten und Solistinnen des Wiener Kammerchors

    Wiener Kammerchor
    Tonkünstler-Orchester Niederösterreich 


    Tickets: neueoperwien.at