Events

  • 04 Jun 19:30
    Wiener Festwochen

    Halle E

    Wiener Festwochen

    Liberté d' action
    More
    Heiner Goebbels, David Bennent, Ensemble Modern

    „Ich reise nicht mehr. Reisen, was für ein Interesse sollte das für mich haben?“ So beginnt der Maler und Poet Henri Michaux 1945 seinen Text Liberté d’action. Und unter diesem Titel präsentiert der Theatermacher Heiner Goebbels, zum ersten Mal seit mehr als zehn Jahren wieder in Wien zu Gast, sein neuestes Stück als Vertonung der Worte von Michaux. Für das szenische Konzert arbeitet Goebbels mit Ueli Wiget und Hermann Kretzschmar, den beiden Pianisten des renommierten Ensemble Modern, zusammen und verschränkt die Klänge präparierter Klaviere mit einer sich dagegen behauptenden Stimme. Der virtuose Schauspieler David Bennent mäandert durch die explosiven Gedankenwelten des Dichters, zeichnet Bilder einer unwirtlichen, rätselhaften Welt und verrückt Handlungsmacht und Entscheidungsfreiheit in die bloße Imagination. Liberté d’action erkundet – sprachlich, stimmlich, musikalisch, szenisch – Autonomie und Abhängigkeit.


    Tickets: www.oeticket.com

  • 05 Jun 19:30
    Wiener Festwochen

    Halle E

    Wiener Festwochen

    Liberté d' action
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    Heiner Goebbels, David Bennent, Ensemble Modern

    „Ich reise nicht mehr. Reisen, was für ein Interesse sollte das für mich haben?“ So beginnt der Maler und Poet Henri Michaux 1945 seinen Text Liberté d’action. Und unter diesem Titel präsentiert der Theatermacher Heiner Goebbels, zum ersten Mal seit mehr als zehn Jahren wieder in Wien zu Gast, sein neuestes Stück als Vertonung der Worte von Michaux. Für das szenische Konzert arbeitet Goebbels mit Ueli Wiget und Hermann Kretzschmar, den beiden Pianisten des renommierten Ensemble Modern, zusammen und verschränkt die Klänge präparierter Klaviere mit einer sich dagegen behauptenden Stimme. Der virtuose Schauspieler David Bennent mäandert durch die explosiven Gedankenwelten des Dichters, zeichnet Bilder einer unwirtlichen, rätselhaften Welt und verrückt Handlungsmacht und Entscheidungsfreiheit in die bloße Imagination. Liberté d’action erkundet – sprachlich, stimmlich, musikalisch, szenisch – Autonomie und Abhängigkeit.


    Tickets: www.oeticket.com

  • 08 Jun 19:30
    Wiener Festwochen

    Halle G

    Wiener Festwochen

    The Mother
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    The Wooster Group, Bertolt Brecht

    Einflussreich und stilbildend, legendär und revolutionär: The Wooster Group. Zuletzt 1997 in Wien zu Gast, kommt die Theatergruppe aus New York mit einer Weltpremiere zurück. Elizabeth LeCompte inszeniert Bertolt Brechts Die Mutter. Das agitatorische Lehrstück zeichnet die Entwicklung einer Analphabetin zur entschiedenen Revolutionärin nach. Uraufgeführt 1932 in Berlin als letzte Brecht-Premiere vor der Machtergreifung der Nationalsozialisten, wurde der Text 1935 mit der politisch linken New Yorker Gruppe Theatre Union inszeniert. The Wooster Group verweist auf diese Verbindung zwischen Brecht und New York und begegnet ihr mit eigener Ästhetik und zeitgenössischen Debatten. Soziale und historische Brüche sind Themen, mit denen The Wooster Group an den in den 30er-Jahren als propagandistisch abgeurteilten Text anknüpft. Die durch die Pandemie verschärfte Frage nach Verteilungsgerechtigkeit zwingt zur Relektüre.


    Tickets: www.oeticket.com

  • 09 Jun 19:30
    Wiener Festwochen

    Halle G

    Wiener Festwochen

    The Mother
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    The Wooster Group, Bertolt Brecht

    Einflussreich und stilbildend, legendär und revolutionär: The Wooster Group. Zuletzt 1997 in Wien zu Gast, kommt die Theatergruppe aus New York mit einer Weltpremiere zurück. Elizabeth LeCompte inszeniert Bertolt Brechts Die Mutter. Das agitatorische Lehrstück zeichnet die Entwicklung einer Analphabetin zur entschiedenen Revolutionärin nach. Uraufgeführt 1932 in Berlin als letzte Brecht-Premiere vor der Machtergreifung der Nationalsozialisten, wurde der Text 1935 mit der politisch linken New Yorker Gruppe Theatre Union inszeniert. The Wooster Group verweist auf diese Verbindung zwischen Brecht und New York und begegnet ihr mit eigener Ästhetik und zeitgenössischen Debatten. Soziale und historische Brüche sind Themen, mit denen The Wooster Group an den in den 30er-Jahren als propagandistisch abgeurteilten Text anknüpft. Die durch die Pandemie verschärfte Frage nach Verteilungsgerechtigkeit zwingt zur Relektüre.


    Tickets: www.oeticket.com

  • 10 Jun 19:30
    Wiener Festwochen

    Halle G

    Wiener Festwochen

    The Mother
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    The Wooster Group, Bertolt Brecht

    Einflussreich und stilbildend, legendär und revolutionär: The Wooster Group. Zuletzt 1997 in Wien zu Gast, kommt die Theatergruppe aus New York mit einer Weltpremiere zurück. Elizabeth LeCompte inszeniert Bertolt Brechts Die Mutter. Das agitatorische Lehrstück zeichnet die Entwicklung einer Analphabetin zur entschiedenen Revolutionärin nach. Uraufgeführt 1932 in Berlin als letzte Brecht-Premiere vor der Machtergreifung der Nationalsozialisten, wurde der Text 1935 mit der politisch linken New Yorker Gruppe Theatre Union inszeniert. The Wooster Group verweist auf diese Verbindung zwischen Brecht und New York und begegnet ihr mit eigener Ästhetik und zeitgenössischen Debatten. Soziale und historische Brüche sind Themen, mit denen The Wooster Group an den in den 30er-Jahren als propagandistisch abgeurteilten Text anknüpft. Die durch die Pandemie verschärfte Frage nach Verteilungsgerechtigkeit zwingt zur Relektüre.


    Tickets: www.oeticket.com