Events

  • 19 Jun 20:00
    Wiener Festwochen

    Halle E

    Wiener Festwochen

    Pierrot Lunaire
    More
    Marlene Monteiro Freitas, Ingo Metzmacher, Sofia Jernberg, Klangforum Wien

    Marlene Monteiro Freitas, Choreografin von überwältigenden Bildern und faszinierenden Details, inszeniert auf Einladung der Wiener Festwochen zum ersten Mal ein Werk des musikalischen Standard-Repertoires. Ein Melodram nennt Arnold Schönberg seine 1912 entstandene Vertonung von 21 Gedichten aus Albert Girauds Zyklus Pierrot lunaire. Eine Commedia-dell’Arte-Figur – naiv, neugierig, exzentrisch, einsam – taumelt durch eine kaleidoskopische Klangvielfalt zwischen Rede und Gesang, Intimität und Expressivität, Komödie und Tragödie. Gemeinsam mit dem Dirigenten und Schönberg-Experten Ingo Metzmacher und der experimentellen Vokalistin Sofia Jernberg vereinnahmt Freitas das ikonische Werk der musikalischen Moderne für ihre einzigartigen visuellen Abenteuer. Ganz Lust, ganz Fieber, immer vital und immer morbid – diese choreografische Sprache ist für das Match mit Pierrot lunaire wie im Himmel gemacht.

    Mit Unterstützung von

    Camões Instituto da Cooperaçao e da lingua Portugal



    Tickets: www.oeticket.com

  • 23 Jun 19:00
    Wiener Festwochen

    Halle E

    Wiener Festwochen

    Catarina e a Beleza de Matar Fascistas
    More
    Tiago Rodrigues / Teatro Nacional D. Maria II

    In Erinnerung an Catarina Eufémia, eine 1954 von der portugiesischen Salazar-Diktatur ermordete Landarbeiterin, begeht eine Familie ein weiteres Mal ihr alljährliches Ritual: Sie tötet einen Faschisten. Jedenfalls hat sie es vor. Doch die familiäre Einheitsfront bröckelt. Und während der Gekidnappte seiner Hinrichtung harrt, wird vehement diskutiert: Wie weit reicht Meinungsfreiheit? Wie viel Widerspruch verträgt ein System? Und rechtfertigt die Rettung der Demokratie einen Mord? Tiago Rodrigues, Autor, Regisseur und Intendant des Nationaltheaters in Lissabon, reflektiert mit dem provokanten Schauspiel Catarina oder von der Schönheit, Faschisten zu töten das weltweite Erstarken des Rechtspopulismus. Hatte er bei den Wiener Festwochen 2019 mit der sensationellen Produktion Sopro das Potenzial von Sprache und Erinnerung gefeiert, geht es dem Regisseur diesmal um Handlungsmacht. Das jüngste Werk von Rodrigues ist großes Theater – inhaltlich und ästhetisch präzise konstruiert, entwickelt sich ein psychologischer Krimi. Wird die antifaschistische Familie zu einer gemeinsamen Haltung finden? Wird die Haltung zur Tat?


    Tickets: www.oeticket.com

  • 24 Jun 19:00
    Wiener Festwochen

    Halle E

    Wiener Festwochen

    Catarina e a Beleza de Matar Fascistas
    More
    Tiago Rodrigues / Teatro Nacional D. Maria II

    In Erinnerung an Catarina Eufémia, eine 1954 von der portugiesischen Salazar-Diktatur ermordete Landarbeiterin, begeht eine Familie ein weiteres Mal ihr alljährliches Ritual: Sie tötet einen Faschisten. Jedenfalls hat sie es vor. Doch die familiäre Einheitsfront bröckelt. Und während der Gekidnappte seiner Hinrichtung harrt, wird vehement diskutiert: Wie weit reicht Meinungsfreiheit? Wie viel Widerspruch verträgt ein System? Und rechtfertigt die Rettung der Demokratie einen Mord? Tiago Rodrigues, Autor, Regisseur und Intendant des Nationaltheaters in Lissabon, reflektiert mit dem provokanten Schauspiel Catarina oder von der Schönheit, Faschisten zu töten das weltweite Erstarken des Rechtspopulismus. Hatte er bei den Wiener Festwochen 2019 mit der sensationellen Produktion Sopro das Potenzial von Sprache und Erinnerung gefeiert, geht es dem Regisseur diesmal um Handlungsmacht. Das jüngste Werk von Rodrigues ist großes Theater – inhaltlich und ästhetisch präzise konstruiert, entwickelt sich ein psychologischer Krimi. Wird die antifaschistische Familie zu einer gemeinsamen Haltung finden? Wird die Haltung zur Tat?


    Tickets: www.oeticket.com

  • 25 Jun 19:00
    Wiener Festwochen

    Halle E

    Wiener Festwochen

    Catarina e a Beleza de Matar Fascistas
    More
    Tiago Rodrigues / Teatro Nacional D. Maria II

    In Erinnerung an Catarina Eufémia, eine 1954 von der portugiesischen Salazar-Diktatur ermordete Landarbeiterin, begeht eine Familie ein weiteres Mal ihr alljährliches Ritual: Sie tötet einen Faschisten. Jedenfalls hat sie es vor. Doch die familiäre Einheitsfront bröckelt. Und während der Gekidnappte seiner Hinrichtung harrt, wird vehement diskutiert: Wie weit reicht Meinungsfreiheit? Wie viel Widerspruch verträgt ein System? Und rechtfertigt die Rettung der Demokratie einen Mord? Tiago Rodrigues, Autor, Regisseur und Intendant des Nationaltheaters in Lissabon, reflektiert mit dem provokanten Schauspiel Catarina oder von der Schönheit, Faschisten zu töten das weltweite Erstarken des Rechtspopulismus. Hatte er bei den Wiener Festwochen 2019 mit der sensationellen Produktion Sopro das Potenzial von Sprache und Erinnerung gefeiert, geht es dem Regisseur diesmal um Handlungsmacht. Das jüngste Werk von Rodrigues ist großes Theater – inhaltlich und ästhetisch präzise konstruiert, entwickelt sich ein psychologischer Krimi. Wird die antifaschistische Familie zu einer gemeinsamen Haltung finden? Wird die Haltung zur Tat?


    Tickets: www.oeticket.com

  • 01 Jul 19:30
    Wiener Festwochen

    Halle E

    Wiener Festwochen

    Faith, Hope, Charity
    More
    Alexander Zeldin

    Die Volksküche eines Community Centers in einer britischen Großstadt. In Alexander Zeldins Faith, Hope and Charity, dem jüngsten Beitrag zu seiner Trilogie der Ungleichheiten, versorgt die umsichtige Köchin Hazel die Bedürftigen mit warmen Mahlzeiten. Mason, der neue ehrenamtliche Mitarbeiter, versucht eine Chorstunde zu etablieren. Und Beth, eine verzweifelte Mutter, kämpft um ihre Tochter. Trotz Sorgerechtsstreitigkeiten und Generationenkonflikten erklingt eine zarte Gemeinschaft. Die Figuren überraschen durch faszinierende Tiefenschärfe. Die präzise Spielweise des aus Profis und Laien bestehenden Schauspielensembles unterstreicht die Wirklichkeitsnähe des feinfühligen Sprechtheaters. Zeldin zeigt unterschiedliche Lebensumstände am Rande der Gesellschaft mit Empathie für die Verletzlichkeit von Menschen, die vom Sozialsystem alleine gelassen werden. „Du darfst die Hoffnung nicht verlieren.“ Doch im hyperrealistischen Bühnensetting tropft es von der Decke. Der Gemeinschaftsort ist von Verfall und Verkauf bedroht.

    The Inequalities – unter diesem Übertitel fasst der aufstrebende Regisseur und Dramatiker Alexander Zeldin drei eigenständige, packende Theaterabende zu einer kapitalismuskritischen Trilogie zusammen. Im Rahmen der Festwochen wird neben Faith, Hope and Charity auch das Stück LOVE präsentiert.


    Mit der Unterstützung von

    AK Wien - Präsentierender Partner von The Inequalities




    Tickets: www.oeticket.com