Events

  • 14 Jun 18:00
    Wiener Festwochen

    Halle E

    Wiener Festwochen

    Missing People
    More
    Wien ist die lebenswerteste Stadt der Welt – das wurde 2018 erneut bestätigt. Doch die makellose Oberfläche der Metropole voller Habsburger-Pomp, Sachertorte und strahlend weißer Lipizzaner zeigt nur eine Seite. Viele Bewohner*innen passen nicht in dieses Bild hinein. Sie sind durch Armut und gesellschaftliche Hierarchien dem Auge entzogen. In Missing People gibt Béla Tarr ihnen Sichtbarkeit zurück. Der Ungar, dessen Hauptwerk Sátántangó als eines der wichtigsten Werke der Filmgeschichte gilt, kommt laut seinem Kollegen Gus Van Sant dem tatsächlichen Rhythmus des Lebens so nahe wie kaum ein anderer Filmemacher. So auch in seinem neuesten Projekt, für das er nach einer langen Schaffenspause erstmals wieder Regie führt. In ein paar wenigen Einstellungen dreht er einen Film, der genau jene unsichtbaren Menschen an einem Ort zeigt, zu dem sie sonst wohl keinen Zugang haben. Präsentiert wird das so entstandene Werk ausschließlich im Rahmen der Festwochen – und zwar am Drehort selbst. Das Publikum ist dort unter sich. Von den Protagonist*innen des Films bleiben nur Spuren. Ein engagiertes Projekt, das auf eindringliche Weise für Menschlichkeit eintritt.


    Tickets: www.festwochen.at

  • 14 Jun 20:30
    Wiener Festwochen

    Halle G

    Wiener Festwochen

    Narziss und Echo
    More
    Musiktheater nach Ovid
    Mit unkonventionellen Ideen bereichert David Marton das Musiktheater stets aufs Neue. Ausgebildet als Pianist in Budapest und Berlin, arbeitete er mit Theatergrößen wie Christoph Marthaler oder Frank Castorf. In seinen eigenen Werken experimentiert er entlang der Frage, wie aus Musik Theater entstehen kann. Für die Uraufführung von Narziss und Echo untersucht David Marton die unmögliche Zusammenkunft zweier mythologischer Figuren. Die Nymphe Echo kann lediglich durch die Wiederholung fremder Worte kommunizieren, während der Jüngling Narziss nicht von seinem Spiegelbild lassen kann. In ihrer Begegnung treffen klangliche und bildliche Selbstreflexion aufeinander und finden doch nicht zusammen. Für Marton ein Grundthema in der Kunst: Die Frage nach Identität und der (Un)möglichkeit einer Brücke vom Ich zum Anderen. Der Mythos Ovids wird hier in seine Einzelteile zerlegt und in einer unaufhörlichen Metamorphose, in der die Musik von Barock bis Gegenwart mit der digitalen Geräuschkulisse unseres Alltags konfrontiet wird, neu zusammengesetzt.


    Tickets: www.festwochen.at

  • 14 Jun 21:00
    Wiener Festwochen

    Halle E

    Wiener Festwochen

    Missing People
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    Wien ist die lebenswerteste Stadt der Welt – das wurde 2018 erneut bestätigt. Doch die makellose Oberfläche der Metropole voller Habsburger-Pomp, Sachertorte und strahlend weißer Lipizzaner zeigt nur eine Seite. Viele Bewohner*innen passen nicht in dieses Bild hinein. Sie sind durch Armut und gesellschaftliche Hierarchien dem Auge entzogen. In Missing People gibt Béla Tarr ihnen Sichtbarkeit zurück. Der Ungar, dessen Hauptwerk Sátántangó als eines der wichtigsten Werke der Filmgeschichte gilt, kommt laut seinem Kollegen Gus Van Sant dem tatsächlichen Rhythmus des Lebens so nahe wie kaum ein anderer Filmemacher. So auch in seinem neuesten Projekt, für das er nach einer langen Schaffenspause erstmals wieder Regie führt. In ein paar wenigen Einstellungen dreht er einen Film, der genau jene unsichtbaren Menschen an einem Ort zeigt, zu dem sie sonst wohl keinen Zugang haben. Präsentiert wird das so entstandene Werk ausschließlich im Rahmen der Festwochen – und zwar am Drehort selbst. Das Publikum ist dort unter sich. Von den Protagonist*innen des Films bleiben nur Spuren. Ein engagiertes Projekt, das auf eindringliche Weise für Menschlichkeit eintritt.


    Tickets: www.festwochen.at

  • 15 Jun 18:00
    Wiener Festwochen

    Halle E

    Wiener Festwochen

    Missing People
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    Wien ist die lebenswerteste Stadt der Welt – das wurde 2018 erneut bestätigt. Doch die makellose Oberfläche der Metropole voller Habsburger-Pomp, Sachertorte und strahlend weißer Lipizzaner zeigt nur eine Seite. Viele Bewohner*innen passen nicht in dieses Bild hinein. Sie sind durch Armut und gesellschaftliche Hierarchien dem Auge entzogen. In Missing People gibt Béla Tarr ihnen Sichtbarkeit zurück. Der Ungar, dessen Hauptwerk Sátántangó als eines der wichtigsten Werke der Filmgeschichte gilt, kommt laut seinem Kollegen Gus Van Sant dem tatsächlichen Rhythmus des Lebens so nahe wie kaum ein anderer Filmemacher. So auch in seinem neuesten Projekt, für das er nach einer langen Schaffenspause erstmals wieder Regie führt. In ein paar wenigen Einstellungen dreht er einen Film, der genau jene unsichtbaren Menschen an einem Ort zeigt, zu dem sie sonst wohl keinen Zugang haben. Präsentiert wird das so entstandene Werk ausschließlich im Rahmen der Festwochen – und zwar am Drehort selbst. Das Publikum ist dort unter sich. Von den Protagonist*innen des Films bleiben nur Spuren. Ein engagiertes Projekt, das auf eindringliche Weise für Menschlichkeit eintritt.


    Tickets: www.festwochen.at

  • 15 Jun 20:30
    Wiener Festwochen

    Halle G

    Wiener Festwochen

    Narziss und Echo
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    Musiktheater nach Ovid
    Mit unkonventionellen Ideen bereichert David Marton das Musiktheater stets aufs Neue. Ausgebildet als Pianist in Budapest und Berlin, arbeitete er mit Theatergrößen wie Christoph Marthaler oder Frank Castorf. In seinen eigenen Werken experimentiert er entlang der Frage, wie aus Musik Theater entstehen kann. Für die Uraufführung von Narziss und Echo untersucht David Marton die unmögliche Zusammenkunft zweier mythologischer Figuren. Die Nymphe Echo kann lediglich durch die Wiederholung fremder Worte kommunizieren, während der Jüngling Narziss nicht von seinem Spiegelbild lassen kann. In ihrer Begegnung treffen klangliche und bildliche Selbstreflexion aufeinander und finden doch nicht zusammen. Für Marton ein Grundthema in der Kunst: Die Frage nach Identität und der (Un)möglichkeit einer Brücke vom Ich zum Anderen. Der Mythos Ovids wird hier in seine Einzelteile zerlegt und in einer unaufhörlichen Metamorphose, in der die Musik von Barock bis Gegenwart mit der digitalen Geräuschkulisse unseres Alltags konfrontiet wird, neu zusammengesetzt.


    Tickets: www.festwochen.at

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