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  • 23 May 20:30
    Wiener Festwochen

    Halle G

    Wiener Festwochen

    Contes Immoraux – Partie 1 : Maison Mère
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    Phia Ménard ist eine Klasse für sich. Als Performance-Künstlerin hat sie eine eigene Bildsprache fernab jeder Schule oder Schublade entwickelt. Ihre Karriere begann sie als Zirkusartistin. 1998 gründete die Französin die Compagnie Non Nova, um die Grenzen zwischen Jonglieren und Pantomime einerseits und Tanz und Theater andererseits zu öffnen und so beides zu transformieren. Den ersten Teil ihrer Unmoralischen Geschichten, Das Stammhaus, schuf Ménard für die documenta 14 in Kassel. Gekleidet wie eine Science-Fiction-Version der Göttin Athene baut sie aus Karton-Teilen den Parthenon nach. Sie möchte damit ein Haus für Europa errichten. Und zugleich an die Ausgesetztheit von Obdachlosen und Geflüchteten erinnern. Genau wie notdürftige Karton-Behausungen beim ersten Regenschauer keinen Schutz mehr bieten, ist auch Ménards mühevoll erschaffener Tempel vergänglich. Ein radikaler, bildgewaltiger Abend über den Menschen und seine Umwelt im ewigen Kreislauf zwischen Sterben und Werden.


    Tickets: www.festwochen.at

  • 24 May 20:30
    Wiener Festwochen

    Halle G

    Wiener Festwochen

    Contes Immoraux – Partie 1 : Maison Mère
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    Phia Ménard ist eine Klasse für sich. Als Performance-Künstlerin hat sie eine eigene Bildsprache fernab jeder Schule oder Schublade entwickelt. Ihre Karriere begann sie als Zirkusartistin. 1998 gründete die Französin die Compagnie Non Nova, um die Grenzen zwischen Jonglieren und Pantomime einerseits und Tanz und Theater andererseits zu öffnen und so beides zu transformieren. Den ersten Teil ihrer Unmoralischen Geschichten, Das Stammhaus, schuf Ménard für die documenta 14 in Kassel. Gekleidet wie eine Science-Fiction-Version der Göttin Athene baut sie aus Karton-Teilen den Parthenon nach. Sie möchte damit ein Haus für Europa errichten. Und zugleich an die Ausgesetztheit von Obdachlosen und Geflüchteten erinnern. Genau wie notdürftige Karton-Behausungen beim ersten Regenschauer keinen Schutz mehr bieten, ist auch Ménards mühevoll erschaffener Tempel vergänglich. Ein radikaler, bildgewaltiger Abend über den Menschen und seine Umwelt im ewigen Kreislauf zwischen Sterben und Werden.


    Tickets: www.festwochen.at

  • 25 May 20:30
    Wiener Festwochen

    Halle G

    Wiener Festwochen

    Contes Immoraux – Partie 1 : Maison Mère
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    Phia Ménard ist eine Klasse für sich. Als Performance-Künstlerin hat sie eine eigene Bildsprache fernab jeder Schule oder Schublade entwickelt. Ihre Karriere begann sie als Zirkusartistin. 1998 gründete die Französin die Compagnie Non Nova, um die Grenzen zwischen Jonglieren und Pantomime einerseits und Tanz und Theater andererseits zu öffnen und so beides zu transformieren. Den ersten Teil ihrer Unmoralischen Geschichten, Das Stammhaus, schuf Ménard für die documenta 14 in Kassel. Gekleidet wie eine Science-Fiction-Version der Göttin Athene baut sie aus Karton-Teilen den Parthenon nach. Sie möchte damit ein Haus für Europa errichten. Und zugleich an die Ausgesetztheit von Obdachlosen und Geflüchteten erinnern. Genau wie notdürftige Karton-Behausungen beim ersten Regenschauer keinen Schutz mehr bieten, ist auch Ménards mühevoll erschaffener Tempel vergänglich. Ein radikaler, bildgewaltiger Abend über den Menschen und seine Umwelt im ewigen Kreislauf zwischen Sterben und Werden.


    Tickets: www.festwochen.at

  • 28 May 20:30
    Wiener Festwochen

    Halle G

    Wiener Festwochen

    Five Days in March Re-creation
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    Mit Five Days in March gelang dem japanischen Dramatiker und Regisseur Toshiki Okada 2004 der Durchbruch. Es gilt heute als Meilenstein des zeitgenössischen japanischen Theaters und tourte durch die ganze Welt. Eine Gruppe junger Japaner*innen berichtet darin von fünf Tagen im März 2003 – darunter jenem Tag, an dem die USA begannen, den Irak zu bombardieren. Was das Stück so reizvoll und aufregend neu machte, sind seine starken Kontraste: Vor dem Hintergrund von Krieg und Protest erzählen die Performer*innen in schlampigem Jugendslang banale Geschichten von Konzerten, Sex und Freundschaft. Während sie ihre seltsam ziellose, unartikulierte Suada von sich geben, vollführen ihre Körper völlig losgelöste, beinah tanzende Bewegungen. In einer an Brecht geschulten Weise macht Okada ihr Lebensgefühl zwischen Apathie, Isolation und Angst spürbar. Über zehn Jahre später kommt er auf diese Arbeit zurück; er möchte den Veränderungen in der japanischen Gesellschaft, vor allem dem steigenden politischen Engagement, Rechnung tragen. In der Re-creation legt eine neue Generation junger Performer*innen den Text wie eine Folie auf das Japan nach Fukushima und untersucht, was sich seit der Jahrtausendwende verändert hat – und was nicht.


    Tickets: www.festwochen.at

  • 29 May 20:30
    Wiener Festwochen

    Halle G

    Wiener Festwochen

    Five Days in March Re-creation
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    Mit Five Days in March gelang dem japanischen Dramatiker und Regisseur Toshiki Okada 2004 der Durchbruch. Es gilt heute als Meilenstein des zeitgenössischen japanischen Theaters und tourte durch die ganze Welt. Eine Gruppe junger Japaner*innen berichtet darin von fünf Tagen im März 2003 – darunter jenem Tag, an dem die USA begannen, den Irak zu bombardieren. Was das Stück so reizvoll und aufregend neu machte, sind seine starken Kontraste: Vor dem Hintergrund von Krieg und Protest erzählen die Performer*innen in schlampigem Jugendslang banale Geschichten von Konzerten, Sex und Freundschaft. Während sie ihre seltsam ziellose, unartikulierte Suada von sich geben, vollführen ihre Körper völlig losgelöste, beinah tanzende Bewegungen. In einer an Brecht geschulten Weise macht Okada ihr Lebensgefühl zwischen Apathie, Isolation und Angst spürbar. Über zehn Jahre später kommt er auf diese Arbeit zurück; er möchte den Veränderungen in der japanischen Gesellschaft, vor allem dem steigenden politischen Engagement, Rechnung tragen. In der Re-creation legt eine neue Generation junger Performer*innen den Text wie eine Folie auf das Japan nach Fukushima und untersucht, was sich seit der Jahrtausendwende verändert hat – und was nicht.


    Tickets: www.festwochen.at

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