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  • 18 May 20:30
    Wiener Festwochen

    Halle G

    Wiener Festwochen

    Penelope Sleeps
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    © Iben Edvardsen                                        

    Unterstützt vom Komponisten und Performer Matteo Fargion wagt sich die norwegische Künstlerin Mette Edvardsen erstmals in die Welt der Oper. Edvardsen, die bei den Festwochen auch in ihre Bibliothek der lebenden Bücher einlädt, schreibt einen Essay, in dem sie alternative Szenarien für die mythologische Figur der Penelope entwirft. Sie sucht nach Aspekten abseits des Wartens, das der Zurückgelassenen gemeinhin als Einziges zugeschrieben wird. Essai bedeutet im Französischen Versuch, opera ist das italienische Wort für Arbeit. Ein „Versuch in Arbeit“ also, der neue Horizonte eröffnet. Eine Sängerin taucht Penelope Sleeps in Klänge, ohne dabei jedoch klassische Vorstellungen von Oper zu bedienen. Vielmehr geht es in dem intimen Abend um das Zusammenspiel von Stimme und Sprache, Körper und Musik. Ein Spielen und Ausprobieren – gedanklich ebenso wie künstlerisch.


    Tickets: www.festwochen.at

  • 19 May 18:30
    Wiener Festwochen

    Halle E

    Wiener Festwochen

    Proces
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    »Jemand musste Josef K. verleumdet haben.«
     Der Prozess erzählt von einem Durchschnittsbürger, der plötzlich von einer ominösen Autorität bedroht wird. Krystian Lupa, einer der wichtigsten polnischen Regisseure, wollte diesen Stoff schon lange auf die Bühne bringen – nicht zuletzt wegen der deutlichen Analogien zur Lage in Polen seit der Machtübernahme der PiS- Partei. Die 2016 in Breslau begonnenen Proben mussten unter einem regierungstreuen Intendanten abgebrochen werden, erst im Herbst 2017 konnte mit Hilfe polnischer und europäischer Theater die Zensur umgangen werden. In Wien bietet sich nun die seltene Gelegenheit, Lupas Werk zu sehen. In dem präzise gespielten Stück mit akkurat eingesetzten Videoprojektionen hält Lupa sich mal mehr, mal weniger an die Vorlage von Kafka. Ohne Drastik oder Absurditäten zu scheuen, setzt er sich mit den Abgründen menschlicher Psyche ebenso auseinander wie mit den aktuellen Verhältnissen in Polen. Die murmelnde Stimme aus dem Off, die dem Künstler selbst gehört, verstärkt die atmosphärische Dichte. Es ist eine sogartige, bis ins letzte Detail mit Bedeutung aufgeladene Inszenierung – große, hochpolitische Kunst.


    Tickets: www.festwochen.at

  • 20 May 18:30
    Wiener Festwochen

    Halle E

    Wiener Festwochen

    Proces
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    »Jemand musste Josef K. verleumdet haben.«
     Der Prozess erzählt von einem Durchschnittsbürger, der plötzlich von einer ominösen Autorität bedroht wird. Krystian Lupa, einer der wichtigsten polnischen Regisseure, wollte diesen Stoff schon lange auf die Bühne bringen – nicht zuletzt wegen der deutlichen Analogien zur Lage in Polen seit der Machtübernahme der PiS- Partei. Die 2016 in Breslau begonnenen Proben mussten unter einem regierungstreuen Intendanten abgebrochen werden, erst im Herbst 2017 konnte mit Hilfe polnischer und europäischer Theater die Zensur umgangen werden. In Wien bietet sich nun die seltene Gelegenheit, Lupas Werk zu sehen. In dem präzise gespielten Stück mit akkurat eingesetzten Videoprojektionen hält Lupa sich mal mehr, mal weniger an die Vorlage von Kafka. Ohne Drastik oder Absurditäten zu scheuen, setzt er sich mit den Abgründen menschlicher Psyche ebenso auseinander wie mit den aktuellen Verhältnissen in Polen. Die murmelnde Stimme aus dem Off, die dem Künstler selbst gehört, verstärkt die atmosphärische Dichte. Es ist eine sogartige, bis ins letzte Detail mit Bedeutung aufgeladene Inszenierung – große, hochpolitische Kunst.


    Tickets: www.festwochen.at

  • 21 May 18:30
    Wiener Festwochen

    Halle E

    Wiener Festwochen

    Proces
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    »Jemand musste Josef K. verleumdet haben.«
     Der Prozess erzählt von einem Durchschnittsbürger, der plötzlich von einer ominösen Autorität bedroht wird. Krystian Lupa, einer der wichtigsten polnischen Regisseure, wollte diesen Stoff schon lange auf die Bühne bringen – nicht zuletzt wegen der deutlichen Analogien zur Lage in Polen seit der Machtübernahme der PiS- Partei. Die 2016 in Breslau begonnenen Proben mussten unter einem regierungstreuen Intendanten abgebrochen werden, erst im Herbst 2017 konnte mit Hilfe polnischer und europäischer Theater die Zensur umgangen werden. In Wien bietet sich nun die seltene Gelegenheit, Lupas Werk zu sehen. In dem präzise gespielten Stück mit akkurat eingesetzten Videoprojektionen hält Lupa sich mal mehr, mal weniger an die Vorlage von Kafka. Ohne Drastik oder Absurditäten zu scheuen, setzt er sich mit den Abgründen menschlicher Psyche ebenso auseinander wie mit den aktuellen Verhältnissen in Polen. Die murmelnde Stimme aus dem Off, die dem Künstler selbst gehört, verstärkt die atmosphärische Dichte. Es ist eine sogartige, bis ins letzte Detail mit Bedeutung aufgeladene Inszenierung – große, hochpolitische Kunst.


    Tickets: www.festwochen.at

  • 23 May 20:30
    Wiener Festwochen

    Halle G

    Wiener Festwochen

    Contes Immoraux – Partie 1 : Maison Mère
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    Phia Ménard ist eine Klasse für sich. Als Performance-Künstlerin hat sie eine eigene Bildsprache fernab jeder Schule oder Schublade entwickelt. Ihre Karriere begann sie als Zirkusartistin. 1998 gründete die Französin die Compagnie Non Nova, um die Grenzen zwischen Jonglieren und Pantomime einerseits und Tanz und Theater andererseits zu öffnen und so beides zu transformieren. Den ersten Teil ihrer Unmoralischen Geschichten, Das Stammhaus, schuf Ménard für die documenta 14 in Kassel. Gekleidet wie eine Science-Fiction-Version der Göttin Athene baut sie aus Karton-Teilen den Parthenon nach. Sie möchte damit ein Haus für Europa errichten. Und zugleich an die Ausgesetztheit von Obdachlosen und Geflüchteten erinnern. Genau wie notdürftige Karton-Behausungen beim ersten Regenschauer keinen Schutz mehr bieten, ist auch Ménards mühevoll erschaffener Tempel vergänglich. Ein radikaler, bildgewaltiger Abend über den Menschen und seine Umwelt im ewigen Kreislauf zwischen Sterben und Werden.


    Tickets: www.festwochen.at

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