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  • 09 Oct 19:00
    Neue Oper Wien

    Halle E

    Neue Oper Wien

    Death in Venice
    More
    Death in Venice
    Oper in zwei Akten von Benjamin Britten, op. 88

    Libretto von Myfanwy Piper
    Nach der Novelle von Thomas Mann

    In englischer Sprache mit deutschen Untertiteln
    Geplantes Gastspiel in Bozen/Trient

    Eine Künstlerpersönlichkeit, die hin und her gerissen ist zwischen dem Apollinischen und
    Dionysischen, steht im Zentrum der theatralischen Auseinandersetzung.

    Der alternde Schriftsteller Gustav von Aschenbach begibt sich auf eine (imaginäre) Reise nach
    Venedig, um einer Schaffenskrise zu entkommen. Auf der Sinnsuche begegnet er einer Gestalt,
    von deren Schönheit Aschenbach gefesselt ist. Als Moral seine zunehmende Besessenheit ablöst,
    ist es bereits zu spät: alles fällt wie ein Kartenhaus in sich zusammen.

    „Death in Venice“ ist Benjamin Brittens letzte Oper. Komponierend versuchte er, dem Tod zu
    entrinnen, den er bereits kommen sah. Mit der Ausrede, zuerst seine Oper zu Ende bringen zu
    müssen, schob er eine unbedingt notwendige Herzoperation immer weiter hinaus.

    Brittens Oper ist in 17 Szenen durchkomponiert, welche sich musikalisch durch eine komplex
    gearbeitete Motivik auszeichnet. Die Handlung wird immer wieder von Secco-Rezitativen
    Aschenbachs unterbrochen, die Gestalt Tadzio manifestiert sich als stumme Tänzerrolle. Das
    Libretto in englischer Sprache, basierend auf Thomas Manns Novelle Tod in Venedig, stammt von
    Myfanwy Piper.

    Mitwirkende
    Musikalische Leitung Walter Kobéra
    Inszenierung Christoph Zauner
    Bühne & Kostüm Christof Cremer
    Lichtdesign Norbert Chmel
    Choreinstudierung Bernhard Jaretz

    Gustav von Aschenbach Alexander Kaimbacher
    The Traveller Andreas Jankowitsch
    The Voice of Apollo Ray Chenez
    Solisten und Solistinnen des Wiener Kammerchors

    Wiener Kammerchor
    Tonkünstler-Orchester Niederösterreich 


    Tickets: neueoperwien.at

  • 09 Oct 19:30
    Tanzquartier Wien

    Halle G

    Tanzquartier Wien

    Alix Eynaudi
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    „Aus dem Nebel eines gestrandeten Schiffs taucht BRUNO auf, ein Seufzer bleibt zurück. Ein Sturz in ein Innehalten. Ein Loch. Etwas, das nicht passieren wird, und ein Hauch von dem, was nicht stattgefunden hat. Ein Geisterspuk. Wir lassen uns sinken, um gemeinsam zu seufzen, zu ruhen, zu pusten, uns umzusehen, um gemeinsam traurig zu sein. Um nicht zu viel zu tun. Um einen Schritt beiseitezutreten, um einen überrumpelnden Moment vorbeiziehen zu lassen, um unsere Gedanken entlang einer Pause zu verflechten und sie in eine Pause zu schmiegen. Um zu bremsen, gemeinsam. Um auszuruhen, um zusammen von einer Versammlung abwesend zu sein. Um einen Gedanken zu streicheln. Um dort zu verweilen. Um sich nicht um den Flow zu kümmern, Dinge zu tun, ganz umsonst. Kein Schreiben von Scores oder Protokollen, ein Warten, ein Aufhören, nicht auszufüllen, das Erfüllen zurückzuhalten, neben unseren Schuhen zu tanzen. Eine Hand zu öffnen und loszulassen, nicht zurückzuhalten, aufzulockern, zärtlich zu unterstützen, zu entlasten. BRUNO ist ein Hervorgehen eines Stücks ohne Ende, ein Gewebe aus Freundschaften, aus zusammengeschusterten Lieben. Angesiedelt in einem seit Kurzem (oder vielleicht nie) unbewohnten Ort der Sprache entfaltet BRUNO einen allumfassenden, leuchtenden Raum.“

    Das Tanzstück, das nach dem Lichtdesigner Bruno Pocheron benannt ist, mit dem Alix Eynaudi seit 2005 eine intensive Arbeitsbeziehung pflegt, lässt eine clusterartige Lichtskulptur entstehen, die sich durch das Sounddesign von Paul Kotal in ein Musikinstrument verwandelt. BRUNO führt Bewegungsabläufe zusammen, in denen sich Hugo Le Brigand, Mark Lorimer und Alix Eynaudi in Bilder, Beschwörungen, Anrufungen einzuschmiegen scheinen, ohne diese jemals ganz zu vollenden: ein ständiges Oszillieren zwischen Figuration und Abstraktion. In diesem Laboratorium probieren die Tänzer*innen die Bewegungen an, als ob es sich um Kleidungsstücke handeln würde, und hinterfragen deren Konturen, Grenzen und Texturen in einem dialogischen Modus. Die Bilder und Imaginationen, die sie aufrufen, scheinen zu vibrieren, bis sie passen, sich unterstützen oder sich verflüchtigen. BRUNO erprobt Formen der Begegnung auf der Bühne, in denen Licht, Klang und Tanz nebeneinander existieren und Schatten multipler Möglichkeiten vorauswerfen.


    Tickets: tqw.at

    Box office:
    Opening hours
    +43-1-581 35 91
    tanzquartier@tqw.at
  • 10 Oct 19:00
    Neue Oper Wien

    Halle E

    Neue Oper Wien

    Death in Venice
    More
    Death in Venice
    Oper in zwei Akten von Benjamin Britten, op. 88

    Libretto von Myfanwy Piper
    Nach der Novelle von Thomas Mann

    In englischer Sprache mit deutschen Untertiteln
    Geplantes Gastspiel in Bozen/Trient

    Eine Künstlerpersönlichkeit, die hin und her gerissen ist zwischen dem Apollinischen und
    Dionysischen, steht im Zentrum der theatralischen Auseinandersetzung.

    Der alternde Schriftsteller Gustav von Aschenbach begibt sich auf eine (imaginäre) Reise nach
    Venedig, um einer Schaffenskrise zu entkommen. Auf der Sinnsuche begegnet er einer Gestalt,
    von deren Schönheit Aschenbach gefesselt ist. Als Moral seine zunehmende Besessenheit ablöst,
    ist es bereits zu spät: alles fällt wie ein Kartenhaus in sich zusammen.

    „Death in Venice“ ist Benjamin Brittens letzte Oper. Komponierend versuchte er, dem Tod zu
    entrinnen, den er bereits kommen sah. Mit der Ausrede, zuerst seine Oper zu Ende bringen zu
    müssen, schob er eine unbedingt notwendige Herzoperation immer weiter hinaus.

    Brittens Oper ist in 17 Szenen durchkomponiert, welche sich musikalisch durch eine komplex
    gearbeitete Motivik auszeichnet. Die Handlung wird immer wieder von Secco-Rezitativen
    Aschenbachs unterbrochen, die Gestalt Tadzio manifestiert sich als stumme Tänzerrolle. Das
    Libretto in englischer Sprache, basierend auf Thomas Manns Novelle Tod in Venedig, stammt von
    Myfanwy Piper.

    Mitwirkende
    Musikalische Leitung Walter Kobéra
    Inszenierung Christoph Zauner
    Bühne & Kostüm Christof Cremer
    Lichtdesign Norbert Chmel
    Choreinstudierung Bernhard Jaretz

    Gustav von Aschenbach Alexander Kaimbacher
    The Traveller Andreas Jankowitsch
    The Voice of Apollo Ray Chenez
    Solisten und Solistinnen des Wiener Kammerchors

    Wiener Kammerchor
    Tonkünstler-Orchester Niederösterreich 


    Tickets: neueoperwien.at

  • 12 Oct 19:00
    Neue Oper Wien

    Halle E

    Neue Oper Wien

    Death in Venice
    More
    Death in Venice
    Oper in zwei Akten von Benjamin Britten, op. 88

    Libretto von Myfanwy Piper
    Nach der Novelle von Thomas Mann

    In englischer Sprache mit deutschen Untertiteln
    Geplantes Gastspiel in Bozen/Trient

    Eine Künstlerpersönlichkeit, die hin und her gerissen ist zwischen dem Apollinischen und
    Dionysischen, steht im Zentrum der theatralischen Auseinandersetzung.

    Der alternde Schriftsteller Gustav von Aschenbach begibt sich auf eine (imaginäre) Reise nach
    Venedig, um einer Schaffenskrise zu entkommen. Auf der Sinnsuche begegnet er einer Gestalt,
    von deren Schönheit Aschenbach gefesselt ist. Als Moral seine zunehmende Besessenheit ablöst,
    ist es bereits zu spät: alles fällt wie ein Kartenhaus in sich zusammen.

    „Death in Venice“ ist Benjamin Brittens letzte Oper. Komponierend versuchte er, dem Tod zu
    entrinnen, den er bereits kommen sah. Mit der Ausrede, zuerst seine Oper zu Ende bringen zu
    müssen, schob er eine unbedingt notwendige Herzoperation immer weiter hinaus.

    Brittens Oper ist in 17 Szenen durchkomponiert, welche sich musikalisch durch eine komplex
    gearbeitete Motivik auszeichnet. Die Handlung wird immer wieder von Secco-Rezitativen
    Aschenbachs unterbrochen, die Gestalt Tadzio manifestiert sich als stumme Tänzerrolle. Das
    Libretto in englischer Sprache, basierend auf Thomas Manns Novelle Tod in Venedig, stammt von
    Myfanwy Piper.

    Mitwirkende
    Musikalische Leitung Walter Kobéra
    Inszenierung Christoph Zauner
    Bühne & Kostüm Christof Cremer
    Lichtdesign Norbert Chmel
    Choreinstudierung Bernhard Jaretz

    Gustav von Aschenbach Alexander Kaimbacher
    The Traveller Andreas Jankowitsch
    The Voice of Apollo Ray Chenez
    Solisten und Solistinnen des Wiener Kammerchors

    Wiener Kammerchor
    Tonkünstler-Orchester Niederösterreich 


    Tickets: neueoperwien.at

  • 15 Oct 19:30
    Tanzquartier Wien

    Halle G

    Tanzquartier Wien

    Doris Uhlich
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    Die biologisch lebensnotwendige Substanz des Schleims löst bei vielen Menschen ambivalente Reaktionen aus, da sie Ekel und Schauer genauso hervorrufen kann wie auch Berührungslust. Seine reizvollen und irritierenden Effekte rühren daher, dass der Schleim in unserer technologisierten, von Idealen der Sterilität und der Stabilität geprägten Gesellschaft schwer zu fassen ist: Schleim ist nicht eindeutig fest oder flüssig, eigen oder fremd. Jedes Leben startet feucht, wir kommen nicht trocken, nicht „sauber“ auf die Welt. Schleim ist ein uns ursprünglich vertrauter Stoff, zu dem wir im Laufe des Lebens meist den Bezug verlieren. Er kittet den Organismus, stellt Verbindungen her. In der Pandemie ist er gegenwärtig zu einem Stoff geworden, der mit Angst behaftet ist. Im Science-Fiction-Genre tritt er häufig im Zusammenhang mit Aliens auf, er steht für das Nichtmenschliche, das Unbekannte, das sich fließend ausbreitet. Gootopia eröffnet ein ambivalentes Feld zwischen Horror und Faszination, das dem Publikum ermöglicht, in die Lebendigkeit stofflicher Prozesse einzutauchen.

    „Fluidität von Körpern und Körpergrenzen ist seit Längerem ein zentrales Thema des zeitgenössischen Tanzes. In Gootopia wird das Phänomen des Fließens durch die Performance mit synthetisch hergestellten Schleimsubstanzen zu einem choreografischen Element im buchstäblichen Sinne.“ – Doris Uhlich


    Tickets: tqw.at

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    +43-1-581 35 91
    tanzquartier@tqw.at