Veranstaltungen

  • 28 Okt 19:30
    Tanzquartier Wien

    Halle G

    Tanzquartier Wien

    Cherish Menzo
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    Cherish Menzos Performance JEZEBEL wurde von den sogenannten „Video Vixens“ inspiriert: aufreizenden Models, die Ende der 1990er-Jahre in Hip-Hop-Videos auf MTV auftauchten. Sie tanzten in freizügigen Outfits zu der von Männern dominierten Musik, waren aber nicht nur Statistinnen, sondern konnten auch großen Einfluss ausüben: Oft bestimmten die Vixens die Ästhetik dieser Videos und damit die Popularität des Künstlers. Sie waren hypersinnlich und lebten nach dem Stereotyp „ride or die“, waren aber gleichzeitig stark und unabhängig. JEZEBEL weigert sich, von anderen definiert zu werden. Sie navigiert durch die Hip-Hop-Kultur und sucht nach Wegen, ihr Image für sich zu beanspruchen. JEZEBEL macht sich an das Experiment, das umstrittene Stereotyp Black Hip-Hop Honey zu dekonstruieren.


    Tickets: tqw.at

    Tageskasse:
    Öffnungzeiten
    +43-1-581 35 91
    tanzquartier@tqw.at
  • 29 Okt 19:30
    Tanzquartier Wien

    Halle G

    Tanzquartier Wien

    Cherish Menzo
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    Cherish Menzos Performance JEZEBEL wurde von den sogenannten „Video Vixens“ inspiriert: aufreizenden Models, die Ende der 1990er-Jahre in Hip-Hop-Videos auf MTV auftauchten. Sie tanzten in freizügigen Outfits zu der von Männern dominierten Musik, waren aber nicht nur Statistinnen, sondern konnten auch großen Einfluss ausüben: Oft bestimmten die Vixens die Ästhetik dieser Videos und damit die Popularität des Künstlers. Sie waren hypersinnlich und lebten nach dem Stereotyp „ride or die“, waren aber gleichzeitig stark und unabhängig. JEZEBEL weigert sich, von anderen definiert zu werden. Sie navigiert durch die Hip-Hop-Kultur und sucht nach Wegen, ihr Image für sich zu beanspruchen. JEZEBEL macht sich an das Experiment, das umstrittene Stereotyp Black Hip-Hop Honey zu dekonstruieren.


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  • 05 Nov 19:30
    Tanzquartier Wien

    Halle G

    Tanzquartier Wien

    Philipp Gehmacher
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    „Zwei Einladungen wurden vom Tanzquartier Wien ausgesprochen: 2001 und 2021. Vor zwanzig Jahren, um diese wichtige Institution gemeinsam mit meinen Kollegen*innen zu eröffnen, nun, um das Jubiläum dieses Ortes zu feiern. Es wird meine 15. Premiere in diesem Haus sein. Momentaufnahme und Vorschau. What is to come? In den vergangenen Jahren ist viel passiert. Wie kann mein Körper das Erlebte verarbeiten? Wie lassen sich Ahnungen und Begehren einer Zukunft formulieren?

    In its Entirety ist eine choreografische Arbeit in Teilen, die nie das Ganze vergessen kann. Rede, Stimme, Bewegung und Klang treffen auf persönlichen Affekt und Biografie, vielleicht sogar auf Überwältigung – wie denn das Ganze so leicht auseinanderfallen kann und doch in Teilen wieder zueinander finden muss. Somit zurück zu meinem Körper und zurück auf die Bühne. Auf dieser Bühne sprechen dann Arme und der Körper. Und diese Worte, die aus einem Inneren kommen könnten. Haben meine Arme auch ein Inneres? Auch wenn sie kein Herz, keine Lunge beschützen? Arme sind Bindeglieder, sie schließen und öffnen Zwischenräume, sind Äußerung, Berührung. Sind auch brutal. Während sich der Korpus langsam aus der Dunkelheit an das Licht schiebt, strecken sich die Arme von ihm hinweg, um zu verweisen, oder vielmehr um Bruchstellen offenzulegen. ‚Long arms she said.‘ Dabei sind Arme so sichtbar und zugleich gar keine Zeichen, vielmehr selbst Körper, die Erfahrenes aufzeichnen, aufheben, aufmachen, aufrichten, ausrichten.“ – Philipp Gehmacher


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  • 06 Nov 19:30
    Tanzquartier Wien

    Halle G

    Tanzquartier Wien

    Philipp Gehmacher
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    „Zwei Einladungen wurden vom Tanzquartier Wien ausgesprochen: 2001 und 2021. Vor zwanzig Jahren, um diese wichtige Institution gemeinsam mit meinen Kollegen*innen zu eröffnen, nun, um das Jubiläum dieses Ortes zu feiern. Es wird meine 15. Premiere in diesem Haus sein. Momentaufnahme und Vorschau. What is to come? In den vergangenen Jahren ist viel passiert. Wie kann mein Körper das Erlebte verarbeiten? Wie lassen sich Ahnungen und Begehren einer Zukunft formulieren?

    In its Entirety ist eine choreografische Arbeit in Teilen, die nie das Ganze vergessen kann. Rede, Stimme, Bewegung und Klang treffen auf persönlichen Affekt und Biografie, vielleicht sogar auf Überwältigung – wie denn das Ganze so leicht auseinanderfallen kann und doch in Teilen wieder zueinander finden muss. Somit zurück zu meinem Körper und zurück auf die Bühne. Auf dieser Bühne sprechen dann Arme und der Körper. Und diese Worte, die aus einem Inneren kommen könnten. Haben meine Arme auch ein Inneres? Auch wenn sie kein Herz, keine Lunge beschützen? Arme sind Bindeglieder, sie schließen und öffnen Zwischenräume, sind Äußerung, Berührung. Sind auch brutal. Während sich der Korpus langsam aus der Dunkelheit an das Licht schiebt, strecken sich die Arme von ihm hinweg, um zu verweisen, oder vielmehr um Bruchstellen offenzulegen. ‚Long arms she said.‘ Dabei sind Arme so sichtbar und zugleich gar keine Zeichen, vielmehr selbst Körper, die Erfahrenes aufzeichnen, aufheben, aufmachen, aufrichten, ausrichten.“ – Philipp Gehmacher


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  • 12 Nov 21:00
    Tanzquartier Wien

    Halle G

    Tanzquartier Wien

    Radouan Mriziga
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    Die Moderne war maßgeblich daran beteiligt, Gesellschaften zu formen und zu bestimmen, was als Wissen definiert wird. In diesem Prozess wurde indigenes und populäres Wissen oft zerstört. Dennoch beeinflussen diese ausgelöschten Narrative immer noch die Gegenwart, sowohl in lokalen als auch in globalen Kontexten. Ayur ist der zweite Teil einer Trilogie, die sich mit der Semantik und den Mythologien der Imazighen, eines indigenen Volks Nordafrikas, beschäftigt. Im Zentrum stehen weibliche Figuren, die als Hüterinnen der Überlieferung des Amazigh-Wissens fungieren. Das Solo Ayur ist eine Hommage auf die Weitergabe von Wissen, getanzt von Sondos Belhassen, die während seines Studiums in Tunis Radouan Mrizigas Tanzlehrerin war. Unter einer hölzernen, netzwerkartigen Kuppel entsteht dabei eine schillernde Choreografie aus Tanz, Text – von Autorin Lilia Ben Romdhane und Rapper Mehdi Chammem – und Architektur auf der Suche nach einer neuen Zukunftsschreibung. Ayur ist die Göttin, die im punischen Karthago mit dem Mond assoziiert wurde.


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