Öffentliche Veranstaltungen

  • 31 Mai 19:30
    Wiener Festwochen

    Halle E

    Wiener Festwochen

    Obsession
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    Mit Ossessione, der bahnbrechenden Verfilmung des Klassikers Wenn der Postmann zweimal klingelt von James M. Cain, gilt Luchino Visconti als Wegbereiter des italienischen Neorealisums. In kurzen Szenen, roh, poetisch und brutal, erzählt Visconti die Geschichte von zwei Liebenden am Rande der Gesellschaft: Gino, einem attraktiven Herumtreiber, und Giovanna, einer jungen, unglücklichen Ehefrau eines Tankstellenbetreibers, die versucht, ihrem früheren, von Armut geprägten Leben zu entkommen. Zusammen entwerfen sie den Plan, Giovannas Mann zu töten, doch das Verbrechen kann das Liebespaar nicht auf Dauer vereinen.

    Der belgische Regisseur und Leiter der Toneelgroep Amsterdam Ivo van Hove greift ein viertes Mal auf die Ästhetik des Neorealismus von Visconti zurück und überträgt diese auf das Theater. Die Rolle des Gino spielt Jude Law, einer der bedeutendsten Schauspieler seiner Generation, sowohl bekannt für seine Darstellungen als Hamlet und Henry V im Theater als auch in preisgekrönten Filmen wie, unter anderem, in Unterwegs nach Cold Mountain oder Der talentierte Mr. Ripley. Erstmals stehen englische Schauspieler gemeinsam mit dem Ensemble der Toneelgroep Amsterdam auf der Bühne. Mit der Kraft einer antiken Tragödie entfaltet Obsession große Themen über die zerstörerische Energie von Leidenschaft und wie die Macht der Natur und der Druck der Gesellschaft die Hingabe von sich Liebenden zersetzen kann.

         


    Tickets: www.festwochen.at

  • 01 Jun 19:30
    Wiener Festwochen

    Halle E

    Wiener Festwochen

    Obsession
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    Mit Ossessione, der bahnbrechenden Verfilmung des Klassikers Wenn der Postmann zweimal klingelt von James M. Cain, gilt Luchino Visconti als Wegbereiter des italienischen Neorealisums. In kurzen Szenen, roh, poetisch und brutal, erzählt Visconti die Geschichte von zwei Liebenden am Rande der Gesellschaft: Gino, einem attraktiven Herumtreiber, und Giovanna, einer jungen, unglücklichen Ehefrau eines Tankstellenbetreibers, die versucht, ihrem früheren, von Armut geprägten Leben zu entkommen. Zusammen entwerfen sie den Plan, Giovannas Mann zu töten, doch das Verbrechen kann das Liebespaar nicht auf Dauer vereinen.

    Der belgische Regisseur und Leiter der Toneelgroep Amsterdam Ivo van Hove greift ein viertes Mal auf die Ästhetik des Neorealismus von Visconti zurück und überträgt diese auf das Theater. Die Rolle des Gino spielt Jude Law, einer der bedeutendsten Schauspieler seiner Generation, sowohl bekannt für seine Darstellungen als Hamlet und Henry V im Theater als auch in preisgekrönten Filmen wie, unter anderem, in Unterwegs nach Cold Mountain oder Der talentierte Mr. Ripley. Erstmals stehen englische Schauspieler gemeinsam mit dem Ensemble der Toneelgroep Amsterdam auf der Bühne. Mit der Kraft einer antiken Tragödie entfaltet Obsession große Themen über die zerstörerische Energie von Leidenschaft und wie die Macht der Natur und der Druck der Gesellschaft die Hingabe von sich Liebenden zersetzen kann.

         


    Tickets: www.festwochen.at

  • 01 Jun 20:30
    Wiener Festwochen

    Halle G

    Wiener Festwochen

    Die selbsternannte Aristokratie
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    Der vor 215 Jahren geborene Honoré de Balzac schuf in seinen Romanen und Erzählungen ein enzyklopädisches Sittengemälde Frankreichs. Seine kritischen Analysen der ökonomischen Ungleichheiten und seine Verachtung für die brutalen, machtorientierten Gesetze der Großstadt überträgt er in lebensnahe Romanfiguren, die ihre Faszination bis in die Gegenwart ausüben. Viele der Balzacschen Figuren haben im Team von La Fleur eine aktuelle und reale Entsprechung. Wie die Dandys und Kurtisanen im 19. Jahrhundert bilden die Tänzer*innen, DJs und Schauspieler*innen gegenwärtig eine Art widerständige Aristokratie von unten.

    Bis heute suchen weltweit arme ehrgeizige junge Frauen und Männer ihr Glück und überqueren Kontinente, um in den westlichen Metropolen anzukommen. Neben der verführerischen Mischung aus Luxus und Moden, Haltungen und Styles, begegnen sie auch einer auf Abschottung beruhenden Einwanderungspolitik, aufgerüsteten Sicherheitsmaßnahmen und einer unsichtbaren, aber wirksamen Klassentrennung, die vielen den Aufstieg verwehrt. Was passiert, wenn Akteure im realen Leben soziale Rollen besetzen, die ihnen nicht zugeschrieben sind. 

    Viele La Fleur Mitglieder stammen aus den Pariser Banlieues oder von der Elfenbeinküste. Die damit verbundenen Zuschreibungen unterlaufen sie jedoch konsequent sowohl auf der Bühne als auch im wahren Leben. Als Mitglieder einer „Selfmade-Aristokratie“ nehmen sie Rollen an und wechseln ihren Status nach Belieben oder Notwendigkeit. Nach dem Prinzip „Bestimme, wer du sein willst!“ geht es um Selbstbehauptung und lustvolle Aneignung. Die selbsternannte Aristokratie ist das erste Stück der Gruppe um Monika Gintersdorfer und Franck Edmond Yao. 

                        


    Tickets: www.festwochen.at

  • 02 Jun 19:30
    Wiener Festwochen

    Halle E

    Wiener Festwochen

    Obsession
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    Mit Ossessione, der bahnbrechenden Verfilmung des Klassikers Wenn der Postmann zweimal klingelt von James M. Cain, gilt Luchino Visconti als Wegbereiter des italienischen Neorealisums. In kurzen Szenen, roh, poetisch und brutal, erzählt Visconti die Geschichte von zwei Liebenden am Rande der Gesellschaft: Gino, einem attraktiven Herumtreiber, und Giovanna, einer jungen, unglücklichen Ehefrau eines Tankstellenbetreibers, die versucht, ihrem früheren, von Armut geprägten Leben zu entkommen. Zusammen entwerfen sie den Plan, Giovannas Mann zu töten, doch das Verbrechen kann das Liebespaar nicht auf Dauer vereinen.

    Der belgische Regisseur und Leiter der Toneelgroep Amsterdam Ivo van Hove greift ein viertes Mal auf die Ästhetik des Neorealismus von Visconti zurück und überträgt diese auf das Theater. Die Rolle des Gino spielt Jude Law, einer der bedeutendsten Schauspieler seiner Generation, sowohl bekannt für seine Darstellungen als Hamlet und Henry V im Theater als auch in preisgekrönten Filmen wie, unter anderem, in Unterwegs nach Cold Mountain oder Der talentierte Mr. Ripley. Erstmals stehen englische Schauspieler gemeinsam mit dem Ensemble der Toneelgroep Amsterdam auf der Bühne. Mit der Kraft einer antiken Tragödie entfaltet Obsession große Themen über die zerstörerische Energie von Leidenschaft und wie die Macht der Natur und der Druck der Gesellschaft die Hingabe von sich Liebenden zersetzen kann.

         


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  • 02 Jun 20:30
    Wiener Festwochen

    Halle G

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    Die selbsternannte Aristokratie
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    Der vor 215 Jahren geborene Honoré de Balzac schuf in seinen Romanen und Erzählungen ein enzyklopädisches Sittengemälde Frankreichs. Seine kritischen Analysen der ökonomischen Ungleichheiten und seine Verachtung für die brutalen, machtorientierten Gesetze der Großstadt überträgt er in lebensnahe Romanfiguren, die ihre Faszination bis in die Gegenwart ausüben. Viele der Balzacschen Figuren haben im Team von La Fleur eine aktuelle und reale Entsprechung. Wie die Dandys und Kurtisanen im 19. Jahrhundert bilden die Tänzer*innen, DJs und Schauspieler*innen gegenwärtig eine Art widerständige Aristokratie von unten.

    Bis heute suchen weltweit arme ehrgeizige junge Frauen und Männer ihr Glück und überqueren Kontinente, um in den westlichen Metropolen anzukommen. Neben der verführerischen Mischung aus Luxus und Moden, Haltungen und Styles, begegnen sie auch einer auf Abschottung beruhenden Einwanderungspolitik, aufgerüsteten Sicherheitsmaßnahmen und einer unsichtbaren, aber wirksamen Klassentrennung, die vielen den Aufstieg verwehrt. Was passiert, wenn Akteure im realen Leben soziale Rollen besetzen, die ihnen nicht zugeschrieben sind. 

    Viele La Fleur Mitglieder stammen aus den Pariser Banlieues oder von der Elfenbeinküste. Die damit verbundenen Zuschreibungen unterlaufen sie jedoch konsequent sowohl auf der Bühne als auch im wahren Leben. Als Mitglieder einer „Selfmade-Aristokratie“ nehmen sie Rollen an und wechseln ihren Status nach Belieben oder Notwendigkeit. Nach dem Prinzip „Bestimme, wer du sein willst!“ geht es um Selbstbehauptung und lustvolle Aneignung. Die selbsternannte Aristokratie ist das erste Stück der Gruppe um Monika Gintersdorfer und Franck Edmond Yao. 

                        


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