Öffentliche Veranstaltungen

  • 24 Mai 20:30
    Wiener Festwochen

    Halle G

    Wiener Festwochen

    Während ich wartete
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    Im Drama von Mohammad Al Attar (Text) und Omar Abusaada (Regie) wird das Krankenzimmer, die Grauzone zwischen Leben und Tod, zum Sinnbild für das heutige Syrien.

    Der junge Taim wird bei einer Kontrolle an einem Checkpoint in Damaskus zusammengeschlagen und aufgrund der schweren Verletzungen im Krankenhaus ins Koma versetzt. Was genau vorgefallen ist, ist unklar. Nach und nach treffen die Familienmitglieder und Freunde an seinem Krankenbett ein. Während die Angehörigen mit der brutalen Gegenwart und den Abgründen ihrer Familiengeschichte konfrontiert werden, beobachtet, kommentiert und dokumentiert Taim auf einer zweiten Ebene die Entwicklung von der anfänglichen Revolution gegen ein autokratisches Regime zu den kriegerischen Verwüstungen der Gegenwart.

    Die verschiedenen Handlungsstränge stellen gleichsam Lebens- und Überlebensstrategien dar. Diese verbinden sich zu einem vielschichtigen Geflecht aus Hoffnung und Verzweiflung, Aufbegehren und Ohnmacht, aus kleinen und großen Fluchten, aus Liebe und Gewalt. Kurz: zu einem Bericht aus dem Inneren eines Landes, das im Koma liegt.

    Abusaada und Al Attar arbeiten seit 2007 zusammen und experimentieren in ihren Aufführungen an der Schnittstelle von Fiktion und Dokumentation. Al Attar, der mittlerweile in Berlin lebt, ist zu einem Sprachrohr des vom Bürgerkrieg zerrissenen Syrien geworden. Abusaada lebt in Damaskus. Seine international erfolgreichen Inszenierungen können in Syrien nicht aufgeführt werden. Der syrische Musikproduzent Samer Saem Eldahr aka Hello Psychaleppo liefert den Sound zum Stück.

      


    Tickets: www.wienerfestwochen.at

  • 25 Mai 20:30
    Wiener Festwochen

    Halle G

    Wiener Festwochen

    Während ich wartete
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    Im Drama von Mohammad Al Attar (Text) und Omar Abusaada (Regie) wird das Krankenzimmer, die Grauzone zwischen Leben und Tod, zum Sinnbild für das heutige Syrien.

    Der junge Taim wird bei einer Kontrolle an einem Checkpoint in Damaskus zusammengeschlagen und aufgrund der schweren Verletzungen im Krankenhaus ins Koma versetzt. Was genau vorgefallen ist, ist unklar. Nach und nach treffen die Familienmitglieder und Freunde an seinem Krankenbett ein. Während die Angehörigen mit der brutalen Gegenwart und den Abgründen ihrer Familiengeschichte konfrontiert werden, beobachtet, kommentiert und dokumentiert Taim auf einer zweiten Ebene die Entwicklung von der anfänglichen Revolution gegen ein autokratisches Regime zu den kriegerischen Verwüstungen der Gegenwart.

    Die verschiedenen Handlungsstränge stellen gleichsam Lebens- und Überlebensstrategien dar. Diese verbinden sich zu einem vielschichtigen Geflecht aus Hoffnung und Verzweiflung, Aufbegehren und Ohnmacht, aus kleinen und großen Fluchten, aus Liebe und Gewalt. Kurz: zu einem Bericht aus dem Inneren eines Landes, das im Koma liegt.

    Abusaada und Al Attar arbeiten seit 2007 zusammen und experimentieren in ihren Aufführungen an der Schnittstelle von Fiktion und Dokumentation. Al Attar, der mittlerweile in Berlin lebt, ist zu einem Sprachrohr des vom Bürgerkrieg zerrissenen Syrien geworden. Abusaada lebt in Damaskus. Seine international erfolgreichen Inszenierungen können in Syrien nicht aufgeführt werden. Der syrische Musikproduzent Samer Saem Eldahr aka Hello Psychaleppo liefert den Sound zum Stück.

      


    Tickets: www.wienerfestwochen.at

  • 26 Mai 19:30
    Wiener Festwochen

    Halle E

    Wiener Festwochen

    Les Robots ne connaissent pas le Blues oder Die Entführung aus dem Serail
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    Diskurse um kulturelle Hegemonie, westlichen Humanismus, Eifersucht und kulturelle Missverständnisse sind heute genauso präsent wie vor 235 Jahren, als die „Türkenoper“ im Burgtheater als Jubiläumsfeier des Sieges über die Osmanen uraufgeführt wurde. Das deutsch-ivorische Ensemble von Gintersdorfer/Klaßen analysiert und dekonstruiert gemeinsam mit Benedikt von Peter Die Entführung aus dem Serail.
    Mozarts Oper ist der musikalische und inhaltliche Ausgangspunkt dieser gemeinsam suchenden Arbeit, denn in kaum einer anderen Oper geht es so deutlich um die Konfrontation zweier heterogener Kulturen.
    Diese Begegnung spiegelt sich im Aufeinandertreffen der Camerata Salzburg, den Opernsänger*innen des Theater Bremen und den unkonventionellen Performern von Gintersdorfer/Klaßen – diese zunächst sehr unterschiedlichen Systeme des Denkens und Arbeitens stellen Kontaktpunkte her, die im besten Fall zu einer Veränderung der Systeme führen. Der Musiker Ted Gaier von den Goldenen Zitronen sowie die ivorischen Showbizstars SKelly und Franck Edmond Yao alias Gadoukou La Star nehmen das Publikum mit auf eine musikalische Entdeckungsreise – selbstverständlich auch mit Hauke Heumann, der Mozarts Oper um popkulturelle Perlen bereichert. Diese Produktion bringt die diversen Potenziale aus den unterschiedlichen Welten zusammen und es entsteht eine neue Form, die sowohl Opernfans beglückt, als auch eingefleischte Fans von Gintersdorfer/Klaßen mit sinnlichem Denkfutter versorgt.
    Lust aufeinander. Lust auf Miteinander. Oper wird hier zur gelebten Kommunikation. Für alle Freund*innen des feinen Unterschieds zwischen subtiler musikalischer Dekonstruktion und plumper Demontage.
    Gintersdorfer/Klaßen entwickeln seit 2005 Projekte, in denen sie Lebensstrategien und Ausdrucksformen der Darsteller*innen zum Zentrum machen und mit eigenen Strategien und Ästhetiken konfrontieren. Das Team ist deutsch-ivorisch mit internationalen Gästen.
    Auf Initiative von Benedikt von Peter, Opernregisseur und seit der Spielzeit 2016/17 Intendant des Luzerner Theaters, entstand mit den Bremer Philharmonikern und ihrem Generalmusikdirektor Markus Poschner dieses Opernexperiment. In der Wiener Version spielt die Camerata Salzburg unter der musikalischen Leitung von Jonathan Stockhammer. 



    Tickets: www.wienerfestwochen.at

  • 26 Mai 20:30
    Wiener Festwochen

    Halle G

    Wiener Festwochen

    Während ich wartete
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    Im Drama von Mohammad Al Attar (Text) und Omar Abusaada (Regie) wird das Krankenzimmer, die Grauzone zwischen Leben und Tod, zum Sinnbild für das heutige Syrien.

    Der junge Taim wird bei einer Kontrolle an einem Checkpoint in Damaskus zusammengeschlagen und aufgrund der schweren Verletzungen im Krankenhaus ins Koma versetzt. Was genau vorgefallen ist, ist unklar. Nach und nach treffen die Familienmitglieder und Freunde an seinem Krankenbett ein. Während die Angehörigen mit der brutalen Gegenwart und den Abgründen ihrer Familiengeschichte konfrontiert werden, beobachtet, kommentiert und dokumentiert Taim auf einer zweiten Ebene die Entwicklung von der anfänglichen Revolution gegen ein autokratisches Regime zu den kriegerischen Verwüstungen der Gegenwart.

    Die verschiedenen Handlungsstränge stellen gleichsam Lebens- und Überlebensstrategien dar. Diese verbinden sich zu einem vielschichtigen Geflecht aus Hoffnung und Verzweiflung, Aufbegehren und Ohnmacht, aus kleinen und großen Fluchten, aus Liebe und Gewalt. Kurz: zu einem Bericht aus dem Inneren eines Landes, das im Koma liegt.

    Abusaada und Al Attar arbeiten seit 2007 zusammen und experimentieren in ihren Aufführungen an der Schnittstelle von Fiktion und Dokumentation. Al Attar, der mittlerweile in Berlin lebt, ist zu einem Sprachrohr des vom Bürgerkrieg zerrissenen Syrien geworden. Abusaada lebt in Damaskus. Seine international erfolgreichen Inszenierungen können in Syrien nicht aufgeführt werden. Der syrische Musikproduzent Samer Saem Eldahr aka Hello Psychaleppo liefert den Sound zum Stück.

      


    Tickets: www.wienerfestwochen.at

  • 27 Mai 19:30
    Wiener Festwochen

    Halle E

    Wiener Festwochen

    Les Robots ne connaissent pas le Blues oder Die Entführung aus dem Serail
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    Diskurse um kulturelle Hegemonie, westlichen Humanismus, Eifersucht und kulturelle Missverständnisse sind heute genauso präsent wie vor 235 Jahren, als die „Türkenoper“ im Burgtheater als Jubiläumsfeier des Sieges über die Osmanen uraufgeführt wurde. Das deutsch-ivorische Ensemble von Gintersdorfer/Klaßen analysiert und dekonstruiert gemeinsam mit Benedikt von Peter Die Entführung aus dem Serail.
    Mozarts Oper ist der musikalische und inhaltliche Ausgangspunkt dieser gemeinsam suchenden Arbeit, denn in kaum einer anderen Oper geht es so deutlich um die Konfrontation zweier heterogener Kulturen.
    Diese Begegnung spiegelt sich im Aufeinandertreffen der Camerata Salzburg, den Opernsänger*innen des Theater Bremen und den unkonventionellen Performern von Gintersdorfer/Klaßen – diese zunächst sehr unterschiedlichen Systeme des Denkens und Arbeitens stellen Kontaktpunkte her, die im besten Fall zu einer Veränderung der Systeme führen. Der Musiker Ted Gaier von den Goldenen Zitronen sowie die ivorischen Showbizstars SKelly und Franck Edmond Yao alias Gadoukou La Star nehmen das Publikum mit auf eine musikalische Entdeckungsreise – selbstverständlich auch mit Hauke Heumann, der Mozarts Oper um popkulturelle Perlen bereichert. Diese Produktion bringt die diversen Potenziale aus den unterschiedlichen Welten zusammen und es entsteht eine neue Form, die sowohl Opernfans beglückt, als auch eingefleischte Fans von Gintersdorfer/Klaßen mit sinnlichem Denkfutter versorgt.
    Lust aufeinander. Lust auf Miteinander. Oper wird hier zur gelebten Kommunikation. Für alle Freund*innen des feinen Unterschieds zwischen subtiler musikalischer Dekonstruktion und plumper Demontage.
    Gintersdorfer/Klaßen entwickeln seit 2005 Projekte, in denen sie Lebensstrategien und Ausdrucksformen der Darsteller*innen zum Zentrum machen und mit eigenen Strategien und Ästhetiken konfrontieren. Das Team ist deutsch-ivorisch mit internationalen Gästen.
    Auf Initiative von Benedikt von Peter, Opernregisseur und seit der Spielzeit 2016/17 Intendant des Luzerner Theaters, entstand mit den Bremer Philharmonikern und ihrem Generalmusikdirektor Markus Poschner dieses Opernexperiment. In der Wiener Version spielt die Camerata Salzburg unter der musikalischen Leitung von Jonathan Stockhammer. 



    Tickets: www.wienerfestwochen.at