Veranstaltungen

  • 22 Feb 17:00
    Klangforum

    Halle E

    Klangforum

    netzzeit/out of control
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    Symposion. Ein Rausch in acht Abteilungen

    Das legendäre SYMPOSION des freien Musiktheaters Netzzeit mit dem Klangforum Wien kehrt nach zwölf Jahren für eine letzte Vorstellungsserie nach Wien zurück: Dem sokratischen Vorbild folgend, werden sich die Gäste mit Anmut betrinken und, hingestreckt auf rote Futons von GEA, bei allmählich zunehmender Berauschung Musik unserer Zeit hören.

    Langsam und mit Anmut haben sich die Alten bei ihren Zusammenkünften betrunken. Die Grundannahme der Symposia war, dass der Wein als das Geschenk der Götter an die Menschen einen eigenen Zugang zum Göttlichen, ja zur Gottheit und zur Wahrheit eröffnen könnte, wenn er in der richtigen Weise genossen würde.

    Das Klangforum Wien ist die Wege der athenischen Weisen des 6. Jahrhunderts vor Christus zum ersten Mal im Jahr 2001 nachgegangen. Die Erfahrung mit dieser antikischen Sozialtechnik ist seither bei allen Aufführungen in Wien, Venedig, Salzburg, Dresden, Budapest, Bozen, Donaueschingen, Margreid und Luxemburg gleich und gleich glückhaft geblieben: Eine gleichschwebende Gesamtstimmung trägt ein gemeinsames, intensives Hörerlebnis während dieses achtstündigen Konzerts, das noch kein Gast vor seinem Ende verlassen hat.

    Musik unserer Zeit, gehört unter den langsam sich verändernden Wahrnehmungsbedingungen geruhsamer Berauschung. Pölster, Futons und bequeme Sitzgelegenheiten bilden eine Installation, die von den Gästen während der Konzerte nach Belieben bewohnt wird. In längeren Pausen werden Speisen und Weine gereicht. Im Lauf einer langen Nacht treten sehr allmählich verschiedene Stadien der Berauschung ein. Ein Wandel zwischen apollinischer und dionysischer Welt, deren Grenzen im Lauf der Nacht verschwimmen und verschwinden.

    Mit Kompositionen von Gustav Mahler, Dieter Amman, Clara Iannota, Enno Poppe, Klaus Lang, Beat Furrer, Iannis Xenakis, Salvatore Sciarrino, Bernd Richard Deutsch, Terry Riley, Olga Neuwirth und Roman Haubenstock-Ramati.

    https://www.klangforum.at/projekt-detail/symposion-ein-rausch-in-acht-abteilungen.html

    http://www.netzzeit.at/soon/symposion/

    Termine Wien 2019: 

     

    25. und 26. Jänner 2019, Wien, MuseumsQuartier, Halle E, netzzeit/ out of control

    22. und 23. Februar 2019, Wien, MuseumsQuartier, Halle E, netzzeit/ out of control

    Musikprogramm Wien 2019:

    Gustav Mahler — Das Trinklied vom Jammer der Erde

    Dieter Ammann — Le réseau de reprises

    Clara Iannotta — Il colore dell'ombra

    Enno Poppe — Speicher I

    Klaus Lang — der pythagoräische fächer.

    Beat Furrer — linea dell’orizzonte

    Iannis Xenakis — Psappha

    Salvatore Sciarrino — Let Me Die Before I Wake

    Bernd Richard Deutsch — Dr. Futurity

    Terry Riley — in C

    Uli Fussenegger — San Teodoro 8

     

    Nora Scheidl, Ausstattung

    Michael Scheidl, Inszenierung

    Sascha Emanuel Kramer, Tenor

    Klaus Lang, Harmonium

    Bernhard Zachhuber, Klarinette

    Björn Wilker, Schlagwerk

    Klangforum Wien

    Peter Böhm, Klangregie

    Dirigent: Johannes Kalitzke

    Foto: netzzeit



    Tickets: www.klangforum.at

  • 22 Feb 19:30
    TQW

    Halle G

    TQW

    Liquid Loft (AT)
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    Für den Zyklus Foreign Tongues sammelte Liquid Loft ein breit gefächertes Spektrum von Tonaufnahmen regionaler Dialekte und Sprachen Europas. Im Laufe des Projekts entstand somit eine erstaunliche Sprachbibliothek, die von den Tänzer*innen anhand von Phonetik und Rhythmik der Sprachen performativ interpretiert wurde. Auch Materialien können klangförmig als Teil des akustischen Raums und damit als Teil dieser Bibliothek begriffen werden: das Rauschen der Blätter, das Knirschen von Kies, Töne, die bei der Reibung von Oberflächen wie Beton, Glas, Papier entstehen. In Models of Reality ist die Mutation der Geräusche, ihre Verfestigung zu räumlichen Zusammenhängen das akustische Pendant zu den Körpern. Die collagierten Geräusch- und Klangatmosphären gerinnen zur Grundlage imaginärer Räume, in deren Zentrum wiederum der menschliche Körper – laut Foucault der „Hauptakteur aller Utopien“ – steht. Models of Reality ist der Versuch einer Verortung und Topografie des Körpers anhand einer imaginären Kartografie.


    Tickets: tqw.at

    Tageskasse:
    Öffnungzeiten
    +43-1-581 35 91
    tanzquartier@tqw.at
  • 23 Feb 17:00
    Klangforum

    Halle E

    Klangforum

    netzzeit/out of control
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    Symposion. Ein Rausch in acht Abteilungen

    Das legendäre SYMPOSION des freien Musiktheaters Netzzeit mit dem Klangforum Wien kehrt nach zwölf Jahren für eine letzte Vorstellungsserie nach Wien zurück: Dem sokratischen Vorbild folgend, werden sich die Gäste mit Anmut betrinken und, hingestreckt auf rote Futons von GEA, bei allmählich zunehmender Berauschung Musik unserer Zeit hören.

    Langsam und mit Anmut haben sich die Alten bei ihren Zusammenkünften betrunken. Die Grundannahme der Symposia war, dass der Wein als das Geschenk der Götter an die Menschen einen eigenen Zugang zum Göttlichen, ja zur Gottheit und zur Wahrheit eröffnen könnte, wenn er in der richtigen Weise genossen würde.

    Das Klangforum Wien ist die Wege der athenischen Weisen des 6. Jahrhunderts vor Christus zum ersten Mal im Jahr 2001 nachgegangen. Die Erfahrung mit dieser antikischen Sozialtechnik ist seither bei allen Aufführungen in Wien, Venedig, Salzburg, Dresden, Budapest, Bozen, Donaueschingen, Margreid und Luxemburg gleich und gleich glückhaft geblieben: Eine gleichschwebende Gesamtstimmung trägt ein gemeinsames, intensives Hörerlebnis während dieses achtstündigen Konzerts, das noch kein Gast vor seinem Ende verlassen hat.

    Musik unserer Zeit, gehört unter den langsam sich verändernden Wahrnehmungsbedingungen geruhsamer Berauschung. Pölster, Futons und bequeme Sitzgelegenheiten bilden eine Installation, die von den Gästen während der Konzerte nach Belieben bewohnt wird. In längeren Pausen werden Speisen und Weine gereicht. Im Lauf einer langen Nacht treten sehr allmählich verschiedene Stadien der Berauschung ein. Ein Wandel zwischen apollinischer und dionysischer Welt, deren Grenzen im Lauf der Nacht verschwimmen und verschwinden.

    Mit Kompositionen von Gustav Mahler, Dieter Amman, Clara Iannota, Enno Poppe, Klaus Lang, Beat Furrer, Iannis Xenakis, Salvatore Sciarrino, Bernd Richard Deutsch, Terry Riley, Olga Neuwirth und Roman Haubenstock-Ramati.

    https://www.klangforum.at/projekt-detail/symposion-ein-rausch-in-acht-abteilungen.html

    http://www.netzzeit.at/soon/symposion/

    Termine Wien 2019: 

     

    25. und 26. Jänner 2019, Wien, MuseumsQuartier, Halle E, netzzeit/ out of control

    22. und 23. Februar 2019, Wien, MuseumsQuartier, Halle E, netzzeit/ out of control

    Musikprogramm Wien 2019:

    Gustav Mahler — Das Trinklied vom Jammer der Erde

    Dieter Ammann — Le réseau de reprises

    Clara Iannotta — Il colore dell'ombra

    Enno Poppe — Speicher I

    Klaus Lang — der pythagoräische fächer.

    Beat Furrer — linea dell’orizzonte

    Iannis Xenakis — Psappha

    Salvatore Sciarrino — Let Me Die Before I Wake

    Bernd Richard Deutsch — Dr. Futurity

    Terry Riley — in C

    Uli Fussenegger — San Teodoro 8

     

    Nora Scheidl, Ausstattung

    Michael Scheidl, Inszenierung

    Sascha Emanuel Kramer, Tenor

    Klaus Lang, Harmonium

    Bernhard Zachhuber, Klarinette

    Björn Wilker, Schlagwerk

    Klangforum Wien

    Peter Böhm, Klangregie

    Dirigent: Johannes Kalitzke

    Foto: netzzeit



    Tickets: www.klangforum.at

  • 23 Feb 19:30
    TQW

    Halle G

    TQW

    Liquid Loft (AT)
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    Für den Zyklus Foreign Tongues sammelte Liquid Loft ein breit gefächertes Spektrum von Tonaufnahmen regionaler Dialekte und Sprachen Europas. Im Laufe des Projekts entstand somit eine erstaunliche Sprachbibliothek, die von den Tänzer*innen anhand von Phonetik und Rhythmik der Sprachen performativ interpretiert wurde. Auch Materialien können klangförmig als Teil des akustischen Raums und damit als Teil dieser Bibliothek begriffen werden: das Rauschen der Blätter, das Knirschen von Kies, Töne, die bei der Reibung von Oberflächen wie Beton, Glas, Papier entstehen. In Models of Reality ist die Mutation der Geräusche, ihre Verfestigung zu räumlichen Zusammenhängen das akustische Pendant zu den Körpern. Die collagierten Geräusch- und Klangatmosphären gerinnen zur Grundlage imaginärer Räume, in deren Zentrum wiederum der menschliche Körper – laut Foucault der „Hauptakteur aller Utopien“ – steht. Models of Reality ist der Versuch einer Verortung und Topografie des Körpers anhand einer imaginären Kartografie.


    Tickets: tqw.at

    Tageskasse:
    Öffnungzeiten
    +43-1-581 35 91
    tanzquartier@tqw.at
  • 28 Feb 19:30
    TQW

    Halle G

    TQW

    Oleg Soulimenko (RU/AT)
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    Ein Anfang. Etwas entwickelt sich, scheint zu entstehen. Origins experimentiert mit den Wahrnehmungsmustern des Publikums, indem der Fokus auf unterschiedliche Ebenen geleitet wird. Origins zoomt auf winzige Details und wieder heraus, erfasst mikroskopische Zusammenhänge. Vorrangig sind es verschiedenste Objekte, die hier Bilder anderer Welten erschaffen. Sie sind abstrakt, alltäglich, funktional und zum Teil schwer erkennbar – so wie die sich entwickelnden, verzweigenden und abrupt abrechenden Erzählungen. Origins besteht aus unerwarteten Wendungen, surrealen Momenten, dem Wilden, Abstrakten und Unfassbaren, das am Anfang der Entstehung von Narrativen steht. Welche Rolle als Schöpfer*innen spielen dabei die Performer*innen, selbst dann, wenn sie nicht erkennbar sind? Welchen Einfluss nehmen die Zuseher*innen auf die Entwicklung, wenn sie dazu eingeladen sind, sich zu positionieren?

    Doppelabend: Vor Origins ist um 18 Uhr in den TQW Studios die Performance Knuckles become clouds von Anna Prokopová / Costas Kekis / Andrea Gunnlaugsdóttir zu sehen.


    Tickets: Ein Anfang. Etwas entwickelt sich, scheint zu entstehen. Origins experimentiert mit den Wahrnehmungsmustern des Publikums, indem der Fokus auf unterschiedliche Ebenen geleitet wird. Origins zoomt auf winzige Details und wieder heraus, erfasst mikroskopische Zusammenhänge. Vorrangig sind es verschiedenste Objekte, die hier Bilder anderer Welten erschaffen. Sie sind abstrakt, alltäglich, funktional und zum Teil schwer erkennbar – so wie die sich entwickelnden, verzweigenden und abrupt abrechenden Erzählungen. Origins besteht aus unerwarteten Wendungen, surrealen Momenten, dem Wilden, Abstrakten und Unfassbaren, das am Anfang der Entstehung von Narrativen steht. Welche Rolle als Schöpfer*innen spielen dabei die Performer*innen, selbst dann, wenn sie nicht erkennbar sind? Welchen Einfluss nehmen die Zuseher*innen auf die Entwicklung, wenn sie dazu eingeladen sind, sich zu positionieren? https://tqw.at/event/origins/

    Tageskasse:
    Öffnungzeiten
    +43-1-581 35 91
    tanzquartier@tqw.at

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