Veranstaltungen

  • 18 Nov 16:00
    Wien Modern

    Halle G

    Wien Modern

    An die Grenze 4
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    Apollon et les continents, Tiepolo, Afrika: Foto Bayerische Verwaltung der staatlichen Schlösser, Gärten und Seen

    Das bleiche Sonnenlicht, die schwefelgelben Wolken über Afrika, wie sie Tiepolo um 1750 in der Würzburger Residenz an das größte Deckenfresko der Welt malte, brachten Hugues Dufourt dazu, darüber nachzudenken, wie sich Tiefe, Transparenz, fließende Bewegung und Leuchtkraft in Musik ausdrücken lassen – gegenüber dem abstrakten Musikdenken des 20. Jahrhunderts «eine Rückkehr zur intuitiven Wahrnehmung der Zeit und zur konkreten Wahrnehmung von Veränderung». Ein postkolonialer, kluger und klangsinnlicher Blick auf ein atemberaubendes Weltportrait.
    «Ich wollte eine Art imaginäres Orchester entwickeln, mit einem neuen Instrumentarium. Für mich waren die Mehrklänge wie Tiepolos Farben, also neues und unerforschtes Material. Sie erzeugen eine unglaubliche Dichte und füllen den gesamten Klangraum, von der Tiefe bis in die Höhe. Wenn ich mit den harmonischen Teiltönen arbeite, entstehen Texturen, aus denen man keinen Einzelton heraushören kann. Hingegen ist die gesamte Textur sehr prägnant, so wie die Farben bei Tiepolo.» (Hugues Dufourt)

    Interpreten

    ensemble recherche

    • Melise Mellinger, Violine
    • Paul Beckett, Viola
    • Martin Fahlenbock, Flöte
    • Jean-Pierre Collot, Klavier
    • Åsa Åkerberg, Violoncello
    • Christian Dierstein, Schlagzeug
    • Jaime González, Oboe
    • Shizuyo Oka, Klarinette

    Programm

    Hugues Dufourt: Apollon et les continents, d’après Tiepolo (2005-2016) EA

    Anmerkung: Produktion Wien Modern



    Tickets: wienmodern.at

  • 18 Nov 22:00
    Wien Modern

    Halle G

    Wien Modern

    Hecker
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    Er stammt aus Bayern, studierte in Wien, ist Chancellor’s Fellow am Edinburgh College of Art, lebt auf einer Atlantikinsel und wird von Editions Mego und der documenta präsentiert. Im Rahmen einer großen Personale in der Kunsthalle Wien spielt der Gérard-Grisey-Fan und Aphex-Twin-Mitstreiter seine elektronische Musik im MuseumsQuartier: Aus Text (Reza Negarestani) und Stimme (u.a. Joan La Barbara) einerseits und Timbre / Noise / Synthese andererseits lässt Hecker komplexe Verbindungen entstehen. Zwischen zwei seiner großen textbasierten Kompositionen der letzten Jahre, dreikanalig im Raum projiziert, präsentiert Florian Hecker das letzte und vermutlich radikalste Stück elektroakustischer Musik des Pioniers Iannis Xenakis: Mit Hilfe eines Computerprogramms zur stochastisch basierten Klangsynthese («Génération Dynamique Stochastique») schuf Xenakis ein wildes, abstraktes Stimmengeflecht.

    Interpreten

    Florian Hecker, Electronic

    Javier Anguera, Joan Jonas, Anna Kohler, Stephen Prina, Stimmen Aufgenommen von Florian Hecker in der Sensory Communication Group, Research Laboratory of Electronics, Massachusetts Institute of Technology, Cambridge, MA sowie in der Bose Corporation, Framingham

    Programm

    Florian Hecker: Chimerization (Libretto: Reza Negarestani) (2011-2012)
    Iannis Xenakis: S.709 (1994)
    Florian Hecker: Synthethic Hinge (Libretto: Reza Negarestani) (2014-2016)

    Anmerkung

    Produktion Kunsthalle Wien in Koproduktion mit Wien Modern
    Im Rahmen der Austellung Florian Hecker (16.11.2017-14.01.2018)

    Foto: Dominik Gigler


    Tickets: wienmodern.at

  • 20 Nov 19:30
    Wien Modern

    Halle E

    Wien Modern

    Le Encantadas
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    Die Kirche San Lorenzo in Venedig: Foto Michele Paoli

    «Encantadas», die Verzauberten, betitelte Herman Melville 1854 die Galapagos-Inseln, von denen die Sage will, dass sie sich bewegen können. Eine akustische Reise durch einen Klang-Archipel hat Olga Neuwirth mit ihrem 2014–2015 (u.a. im Auftrag von Wien Modern) komponierten Meisterwerk gestaltet, «einen fiktionalen Abenteuerroman durch vielfältige Raumklangwirkungen hindurch». «Der Blick – in meinem Fall das Ohr – gleitet unbestimmt in die Ferne, über das Meer. Die Inseln eines Archipels liegen noch eben scharf umrissen vor einem, fast greifbar. Und nur wenig später sind sie mit einem Mal nur noch nebulöse Silhouetten, die mit jedem Millimeter, den man mit dem Boot daran vorbeifährt und eine weiß schäumende Kielspur hinterlässt, diffuser und diffuser werden.» (Olga Neuwirth)
    Dass das 70-minütige Werk ganz ohne Bilder zum atemberaubenden Kopfkino wird, verdankt sich nicht zuletzt ausgefeilter Raumklang-Technik: Mit dem Pariser Ircam hat Olga Neuwirth die aus allen Richtungen kommenden Glockenklänge in der Lagune ihrer langjährigen Wahlheimat Venedig räumlich präzise eingefangen. Die Raumakustik der Chiesa di San Lorenzo, in der sie als 16-Jährige eine Aufführung von Luigi Nonos «Prometeo» gehört hatte, wurde für das Projekt so präzise vermessen, dass sie sich mit Hilfe einer Ambisonic-Lautsprechermatrix in der Halle E täuschend echt simulieren lässt. Ein Schlüsselwerk von Olga Neuwirth, interpretiert vom Ensemble intercontemporain unter Leitung seines Chefdirigenten Matthias Pintscher.

    Interpreten

    Ensemble intercontemporain, Orchester

    Livia Rado, Sopran und Athos Castellan, Posaune, Stimmen und Aufnahmen für den elektronischen Teil Kirche San Lorenzo Venedig

    Johan Leysen, Sprecher, Stimmen und Aufnahmen für den elektronischen Teil IRCAM

    Andrew Watts, Countertenor

    Gilbert Nouno, Musikinformatik (IRCAM)

    Sylvian Cadars, Klangregie (IRCAM)

    Markus Noisternig, Wissenschaftliche Beratung (IRCAM)

    Matthias Pintscher, Dirigent

    Programm

    Olga Neuwirth: Le Encantadas o le avventure nel mare delle meraviglie (2015) EA

    Auftrag SWR/Donaueschinger Musiktage, Ensemble intercontemporain, Ircam – Centre Pompidou, Wien Modern und Festival de Lucerne Festival)

    Anmerkung

    Produktion Wien Modern



    Tickets: wienmodern.at

  • 25 Nov 22:00
    Discofieber

    Halle E

    Discofieber

    Turn Your Radio On − Die neue Show!
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    70er Disco Classics, die coolsten Hits der 80er, live Einspielungen der Originalvideos und jede Menge Konfettiregen! Let’s Discooooo!


    Tickets: www.oeticket.com

    Kartenverkauf:
    oeticket Center im Foyer der Halle E+G
    Museumsquartier
    Museumsplatz 1, 1070 Wien
    Mo-Sa 10-13h und 14-19h
    www.oeticket.com
  • 26 Nov 19:30
    Wien Modern

    Halle G

    Wien Modern

    Daily transformations
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    Laufen im Park, eine Achterbahnfahrt, kleine Gesten – drei Alltagsbeobachtungen werden zum Ausgangspunkt einer poetischen, dramatischen und utopischen Reise in das menschliche Wahrnehmungs- und Empfindungsvermögen. Drei Medienbereiche – Film, Text, Musik – blicken (bzw. hören) auf den jeweiligen Gegenstand und wirken aufeinander: Sprache verändert das Hören verändert das Sehen verändert das Verstehen von Sprache etc. Ein monatelanges kollektives Experiment zwischen Film, Literatur und Komposition, das in einer Video-Text-Konzertinstallation erstmals präsentiert wird. Ein kollektives Experiment zwischen Film (Anna Henckel-Donnersmarck), Literatur (Lisa Spalt) und Komposition (Clemens Gadenstätter).

    Interpreten

    asamisimasa

    • Ellen Ugelvik, Tasteninstrumente
    • Tanja Orning, Violoncello
    • Kristine Tjøgersen, Klarinette
    • Anders Förisdal, Gitarre
    • Håkon Stene, Percussion, Live-Elektronik
    • Frode Haltli, Akkordeon

    SWR Experimentalstudio, Live-elektronische Realisation

    Bas Wiegers, Dirigent

    Neue Vocalsolisten Stuttgart

    • Susanne Leitz-Lorey, Sopran
    • Truike van der Poel, Mezzosopran
    • Daniel Gloger, Countertenor
    • Martin Nagy, Tenor
    • Guillermo Anzorena, Bariton
    • Andreas Fischer, Bass
    • Johanna Zimmer, Sopran

    Programm

    Clemens Gadenstätter: Daily transformations (Text: Lisa Spalt) (Film: Anna Henckel-Donnersmarck) (2017) UA

    Auftrag asamisima mit freundlicher Unterstützung der Ernst von Siemens Musikstiftung

    Anmerkung

    Produktion asamisimasa (mit freundlicher Unterstützung von Arts Council Norway, Norwegian Program for Artistic Research, Norwegian Academy of Music und der Ernst von Siemens Musikstiftung), ECLAT und Wien Modern


    Videostill: Anna Henckel-Donnersmarck


    Tickets: wienmodern.at

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